Herzogenaurach
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Auszeichnung: Zwei weitere Jahre "Fairtrade-Stadt"

Die Stadt Herzogenaurach erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt". Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt ...
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Das Logo der Kampagne Quelle: Stadt Herzogenaurach
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Die Stadt Herzogenaurach erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt". Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2013 durch TransFair verliehen. Seitdem baut die Stadt ihr Engagement weiter aus.

Bürgermeister German Hacker freut sich über die Verlängerung des Titels: "Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung fairer Produkte in Herzogenaurach." Lokale Akteure aus Politik, Kirchen, Vereinen, Schulen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten laut Hacker eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Er sei stolz, dass sich Herzogenaurach gemeinsam mit 50 weiteren Städten, Gemeinden und Landkreisen in der Fairen Metropolregion Nürnberg für den fairen Handel auf lokaler Ebene engagiert. Ebenso freue er sich, dass auch die Metropolregion Nürnberg im Februar als Fairtrade-Region bestätigt wurde.

2013 erhielt die Stadt Herzogenaurach von dem gemeinnützigen Verein TransFair erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, 2015 wurde sie für weitere vier Jahre rezertifiziert. Jetzt hat das Prüfgremium von TransFair erneut bestätigt, dass alle fünf Kriterien, die für eine Zertifizierung zur Fairtrade-Town notwendig sind, weiterhin erfüllt werden.

Vielfältiges Engagement

Das Engagement in der Fairtrade-Stadt Herzogenaurach ist vielfältig: Herausragende Projekte seit der letzten Rezertifizierung waren laut Pressemitteilung die Ausstellung "Discover Fairness" im Rahmen der Kulturtage 2015 sowie die Ausstellung "Fairer Handel wirkt" zur Fairen Woche 2016 im Rathaus. Genannt wird auch das jährliche Ökofest, das Impulse für nachhaltiges und faires Konsumverhalten gibt. Auf der alljährlichen Stadtmesse informiert die Steuerungsgruppe zu unterschiedlichen Themen des fairen Handels. Auch die Kirchen sind regelmäßig mit Aktionen präsent, die Volkshochschule bietet ein umfangreiches Bildungsprogramm zu Themen wie Nachhaltigkeit und Welthunger. Im Rathaus gelten Richtlinien für umweltfreundliche, sozialverträgliche und faire Beschaffung von Büromaterial, Büromöbeln, Reinigungsmitteln und IT-Geräten sowie emissionsarmer Fahrzeuge.

"Die Steuerungsgruppe dankt allen Konsumenten und Akteuren, die sich in Herzogenaurach für fairen Handel einsetzen. Eine Bestätigung der Auszeichnung war nur durch das Mitwirken vieler zu erreichen." Das sagt Uschi Schmidt, Sprecherin der lokalen Steuerungsgruppe. Weil Projekte und Aktionen breite Unterstützung brauchen, sind Interessenten jederzeit zu den Treffen der Steuerungsgruppe eingeladen. red

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