Begegnungen

Austauschschüler suchen Gastfamilien

Als große Bereicherung für den familiären Alltag und das Verständnis für fremde Kulturen hat Ruth Ostertag aus Neustadt an der Aisch die Aufnahme von Austauschschülern erlebt. Die Erfahrungen bestärke...
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Als große Bereicherung für den familiären Alltag und das Verständnis für fremde Kulturen hat Ruth Ostertag aus Neustadt an der Aisch die Aufnahme von Austauschschülern erlebt. Die Erfahrungen bestärken sie nicht nur darin, immer wieder einmal Jugendlichen ein vorübergehendes Zuhause zu bieten, darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich für die gemeinnützige Austauschorganisation Youth for Understanding (YFU).
Die gemeinnützige Organisation YFU ist immer auf der Suche nach Gastfamilien, aber auch Ankunftsfamilien und Übergangsfamilien. Um die ersten Gastschüler kümmerten sich Ruth Ostertag und ihr Mann, als ihre Kinder aus dem Haus waren, heißt es in einer Pressemitteilung der YFU.
Andere Familien möchten ihrem eigenen Nachwuchs die Begegnung mit neuen Kulturen im häuslichen Umfeld ermöglichen. Die Motivation zur Teilnahme am Austauschprogramm ist unterschiedlich, ebenso die Dauer des Aufenthalts. Wünschenswert ist lediglich, dass die Jugendlichen am Alltag teilhaben und integriert werden, "es ist ein Familienprogramm".


Interessen sollen ähnlich sein

Der eigentliche Ansatz der Austauschorganisation sieht vor, dass Schüler zwischen 15 und 18 Jahren für ein ganzes oder halbes Schuljahr nach Deutschland kommen. Dort besuchen sie eine geeignete Schule, den Alltag verbringen sie in der Familie. Die gemeinnützige Organisation YFU achtet bei der Zuweisung der Gastschüler zum Beispiel auf ähnliche Hobbys, um Familien und Jugendliche mit annähernd gleichen Interessen zusammenzubringen.
In der Regel werden die Kontakte auch nach dem Austauschjahr aufrechterhalten, und es kommt zu gegenseitigen Besuchen. Es passiert laut Pressemitteilung der Austauschorganisation zum Beispiel nach Jahren, dass die Familie zur Hochzeit des Gastschülers eingeladen wird. Ein Familienfest in einer uns fremden Kultur mitzuerleben ist ein Erlebnis, das den Gastschüler eng mit der Familie verbindet.


Betreuung durch die YFU vor Ort

Generell kommen die über YFU vermittelten Jugendlichen aus allen Kontinenten. Die Jugendlichen und die Familien werden während des Aufenthalts von der Organisation und Betreuern vor Ort unterstützt. Wer sich für das Austauschprogramm interessiert, kann mit Ruth Ostertag Kontakt aufnehmen über die E-Mail-Adresse wiesengrund10@hotmail.com oder aber direkt über die Organisation unter gastfamilien@yfu.de. Weitere Informationen gibt es bei der YFU unter Telefon 040/2270020. red


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