Bad Kissingen
SPD 60plus

Austausch und Diskussion

Zu einem Diskussions- und Informationsnachmittag mit dem SPD-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel hatte der Kreisverband der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in den Burkardus-Wohn...
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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel (ganz rechts) war zu Gast bei der Arbeitsgemeinschaft 60plus. Der Kreisvorsitzende Adolf Lieb (Bildmitte) dankte ihm für seine Ausführungen. Anlässlich seines 80. Geburtstages gratulierten ihm die Kreisvorstandsmitglieder Rosalinde Heider (links) und Isolde Töpperwien (2. von rechts) sowie der Unterbezirksvorsitzende Werner Thein (2. von links).  Foto: Dieter Britz
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel (ganz rechts) war zu Gast bei der Arbeitsgemeinschaft 60plus. Der Kreisvorsitzende Adolf Lieb (Bildmitte) dankte ihm für seine Ausführungen. Anlässlich seines 80. Geburtstages gratulierten ihm die Kreisvorstandsmitglieder Rosalinde Heider (links) und Isolde Töpperwien (2. von rechts) sowie der Unterbezirksvorsitzende Werner Thein (2. von links). Foto: Dieter Britz

Zu einem Diskussions- und Informationsnachmittag mit dem SPD-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel hatte der Kreisverband der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in den Burkardus-Wohnpark eingeladen. Immer weniger Arbeitnehmer seien Mitglieder der Gewerkschaften und immer weniger Arbeitgeber gehörten den Arbeitgeberverbänden an. Deshalb fehlten in vielen Betrieben Vorschriften zu Regelungen der Bezahlung oder der Arbeitsbedingungen, kritisierte Rützel. Er räumte ein, dass die Gewerkschaften in früheren Zeiten wegen der Tarifautonomie gegen den vor fünf Jahren eingeführten Mindestlohn gewesen seien. Dieser sei allerdings zum Erfolgsprojekt geworden. Er warnte vor einer Verschärfung der Altersarmut nicht nur wegen der Höhe der Renten, sondern auch wegen der Mieten und der Kosten für die Pflege. Zur Frage der von der SPD geforderten Grundrente für alle, die mehr als 35 Jahre gearbeitet haben, betonte er, das Geld dafür müsse aus der Steuer kommen - "aber die CDU will die Reichen entlasten und ist gegen die Grundrente". Das Vertrauen der Bürger, dass der Staat ihre Probleme löse, sei trotz einer sehr hohen Beschäftigungsquote und niedrigen Arbeitslosigkeit gesunken.

In der Diskussion ging er auch auf die Frage ein, ob Selbstständige in die Rentenversicherung einzahlen sollen. "Das haben wir vor", betonte Rützel.

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