Coburg
Staatsarchiv

Ausstellung zu den Verfahren nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen über 50 Millionen Toten stellte sich die Frage nach der Verantwortung, nach Schuld und Sühne der von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen unvorstellbaren...
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Auch dem ehemaligen Oberbürgermeister von Coburg, Franz Schwede-Coburg, wurde der Prozess gemacht Foto: Archiv
Auch dem ehemaligen Oberbürgermeister von Coburg, Franz Schwede-Coburg, wurde der Prozess gemacht Foto: Archiv

Nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen über 50 Millionen Toten stellte sich die Frage nach der Verantwortung, nach Schuld und Sühne der von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen unvorstellbaren Ausmaßes. Neben den alliierten Hauptkriegsverbrecherprozessen in Nürnberg wurden von den Amerikanern die zwölf Nürnberger Folgeprozesse sowie die Dachauer Kriegsverbrecherprozesse zur Abstrafung verbrecherischer Organisationen sowie von Tätergruppen und Einzeltätern geführt.

Die im Staatsarchiv München erarbeitete Ausstellung gibt einen Einblick in die Verfahrensabläufe und stellt einige Prozesse vor, die aus der Masse der Strafverfahren herausragen. Ein großer Abschnitt der Ausstellung widmet sich den Verbrechen in den Konzentrationslagern.

Ein weiterer Abschnitt untersucht anhand von Spruchkammerakten und Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Coburg, wie im Coburger Raum die juristische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Gewalttaten durchgeführt wurde.

Die Ausstellung im Staatsarchiv ist vom 26. Juni bis 2. August zu sehen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 13.30 Uhr. red

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