Harsdorf
Tiefbau

Ausbau zwischen Ramsenthal und Harsdorf benötigt Vorlauf

Baudirektor Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt Bayreuth stellte im Harsdorfer Gemeinderat die Planung für den Ausbau der Straße zwischen Ramsenthal und Harsdorf vor. Gleichzeitig soll die Ortsdurch...
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Baudirektor Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt Bayreuth stellte im Harsdorfer Gemeinderat die Planung für den Ausbau der Straße zwischen Ramsenthal und Harsdorf vor. Gleichzeitig soll die Ortsdurchfahrt des Harsdorfer Ortsteils Sandreuth erneuert werden. Dort werden entlang der Staatsstraße ein Gehsteig und eine Überquerung für die Fußgänger angelegt.

Weiter ließ Siegfried Beck den Gemeinderat und die Zuhörer wissen, dass an der Abzweigung nach Pechgraben aus Richtung Ramsenthal/Sandreuth eine Linksabbiegespur mit einer Verkehrinsel errichtet und parallel zur Staatsstraße von der Einmündung nach Pechgraben bis Sandreuth ein Wirtschaftsweg angelegt werden.

Kurven werden entschärft

Die Straße wird teilweise begradigt und es erfolgt auch eine Entschärfung der Kurven. Die Straßenbaumaßnahme wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Im ersten Abschnitt erfolgt der Ausbau von Ramsenthal bis Sandreuth, dabei wird auch eine Stützmauer errichtet für den späteren Gehwegs. Hier wird mit einer Bauzeit von sechs Monaten gerechnet.

Im zweiten Bauabschnitt erfolgen der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Sandreuth und der weitere Ausbau der Staatsstraße bis Harsdorf sowie der Anbindung der KU 14 nach Pechgraben. Die Bauzeit wird dabei mit acht Monaten angegeben. Wie Bürgermeister Günther Hübner (CSU) zu verstehen gab, werden im Zug dieser Arbeiten auch die Straßenbeleuchtung und die Hauptwasserleitung mit den Hausanschlüssen in Sandreuth erneuert.

Hübner sprach sich für eine Asphaltierung des Radwegs vom Bahnübergang in Ramsenthal bis zum Lindenweg in Harsdorf aus. Hierüber sei aber eine gesonderte Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt zu treffen.

Projekte nicht zeitgleich

Was Bürgermeister Hübner für unbedingt notwendig erachtet, ist, dass der Ausbau der Straße von Altenreuth nach Oberlaitsch nicht mit der Straßenbaumaßnahme zwischen Ramsenthal und Harsdorf zeitlich kollidiert, weil es sonst zu einer Sperrung der Umleitungsstrecken kommen werde.

Hübner gab noch einmal die Anregung aus der Bürgerversammlung bekannt, wonach eine Überquerungshilfe am Bahnübergang geschaffen werden solle. Beck sah dafür aber keine Möglichkeit, zumal der Blick beim Überqueren nach beiden Seiten frei sei.

Kernwegenetz

In einer Sitzung der ILE "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" waren das Kernwegenetz und die Klärschlammentsorgung wichtige Themen. Welche öffentlichen Feld- und Waldwege ausgebaut werden sollen und welche nicht, will Bürgermeister Hübner in Kürze dem Gemeinderat anhand von Planunterlagen vorstellen.

Weiter gab der Bürgermeister bekannt, dass Beratungen angestellt wurden, wie der Klärschlamm in Zukunft entsorgt werde. Bisher hat die Gemeinde Harsdorf ihren Klärschlamm zur Rekultivierung von Braunkohleanlagen abgegeben, was aber ab 1. Januar 2019 nicht mehr so möglich ist.

Künftig sei eine Zusammenarbeit mit Ramsenthal denkbar, da die Nachbargemeinde Bindlach die Anlage erneuern will und in der Lage wäre, den Klärschlamm aus der Kläranlage Harsdorf mit aufzunehmen. Hierzu müssen nach den Worten von Bürgermeister Günther Hübner noch genaue Überlegungen angestellt werden.

Die Besichtigung der Wasserversorgungsanlagen habe ergeben, dass sie grundsätzlich in gutem Zustand seien. Am Sportplatz und in Oberlaitsch müssen allerdings Ertüchtigungsmaßnahmen durchgeführt werden, darunter eine Erneuerung der Pumpen.

Aus der VG-Versammlung gab Günther Hübner bekannt, dass zum Abschluss der Umbauarbeiten am VG-Gebäude am 3. Mai eine Festveranstaltung und am 5. Mai ein "Tag der offenen Tür" vorgesehen sind.

Aus dem Schulverband berichtete Hübner, dass eine Erhöhung der Mietkosten für das Schulgebäude zu erwarten sei und es neben einem WLAN-Anschluss für die Grundschule auch um die Planungen für den Anbau von zwei neuen Klassenzimmern gegangen sei.

In Zusammenarbeit mit der Firma Hofknecht aus Neudrossenfeld wurden die Pflasterarbeiten am Bauhof zum Abschluss gebracht. Dabei entstanden Kosten in Höhe von knapp 20 000 Euro.

Vorbereitung

Notwendige Sanierungsarbeiten mussten an der Straße nach Altenreuth auf einer Länge von 400 Metern vorgenommen werden, die mit Blick auf die Umleitungsmaßnahmen beim Ausbaues der Straße von Ramsenthal nach Harsdorf dringend notwendig waren. Die Arbeiten wurden ebenfalls von der Firma Hofknecht ausgeführt mit Kosten in Höhe von 17 000 Euro.

Der Gemeinderat erteilte der Firma D & Z GmbH aus Neudrossenfeld den Auftrag zur Sanierung der Zufahrtsstraße zum Sportplatz zum Angebotspreis von knapp 6000 Euro.



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