Forchheim
ADFC

Ausbau der Radwege gefordert

Während insgesamt in Bayern die Zahl der Verkehrstoten deutlich zurückgegangen ist, ist die Anzahl der getöteten Radfahrer von 31 im Vorjahr auf 39 angestiegen. Das zeigt die aktuelle bayerische Verke...
Artikel drucken Artikel einbetten

Während insgesamt in Bayern die Zahl der Verkehrstoten deutlich zurückgegangen ist, ist die Anzahl der getöteten Radfahrer von 31 im Vorjahr auf 39 angestiegen. Das zeigt die aktuelle bayerische Verkehrsunfallstatistik für das erste Halbjahr. Der Fahrradclub ADFC Bayern fordert, den Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer zu beschleunigen.

Der ADFC in Forchheim legt dazu aus seiner Sicht dar: Ein Problem seien die abrupt endenden Radwege, ein anderes die nicht fahrradoptimierten Ampelanlagen. An der Eisenbahnbrücke werde der Radfahrer mit beidem konfrontiert: Will man in die Hainbrunnenstraße fahren, muss man zwei Ampelphasen abwarten. Hat man dies geduldig getan, bekommt man gleichzeitig mit den Autos Grün und muss sich zwischen diesen einfädeln, denn der Radweg endet dort.

Wem das zu unsicher ist, hat laut ADFC zwei sicherere Möglichkeiten, die aber verboten sind: Entweder man fährt auf den Gehweg oder man ignoriert die zweite Ampel. Hier sei eine Verbesserung absolut nötig.

Positives Beispiel

Es sollte jedoch laut Frank Wessel, Vorstandssprecher des ADFC Forchheim, nicht verschwiegen werden, dass es auch positive Beispiele gibt. So führen von der "Milka-Brücke" aus vier autofreie Radwege in vier Stadtteile. So komfortabel sei es nicht überall möglich. Doch Verbesserungen seien laut Pressemitteilung wichtig, wenn man möglichst viele Bürger zur Nutzung des klimafreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad einladen wolle. red

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren