Hirschaid

Aus der Zufallsbekanntschaft wurde mehr

"Hans, die nimmst!" - diesen Rat seines Bruders Fritz hat Johann Meinhardt beherzigt und sich damit die fesche Elisabetha Herpich geangelt. Das war 1951, da...
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Blickt fröhlich in die Zukunft: das Ehepaar Meinhardt Foto: p
Blickt fröhlich in die Zukunft: das Ehepaar Meinhardt Foto: p
"Hans, die nimmst!" - diesen Rat seines Bruders Fritz hat Johann Meinhardt beherzigt und sich damit die fesche Elisabetha Herpich geangelt. Das war 1951, da hatten sich der Bamberger vom Kaulberg und die Hirschaiderin auf der Kirchweih in Strullendorf kennengelernt. Günstigerweise arbeitete die gelernte Verkäuferin Elisabetha in einem Geschäft am Kaulberg, so dass sie dem gelernten Flaschner Johann öfter einmal über den Weg lief. Aus der Zufallsbekanntschaft wurde mehr und die beiden heirateten im September 1952 in der Schlosskapelle in Buttenheim.


Bei bester Gesundheit

Wie recht Fritz mit seinem guten Rat hatte, zeigte sich bei der Eisernen Hochzeit, die das Ehepaar Meinhardt bei bester Gesundheit dieser Tage feiern konnte. Noch immer wohnen sie selbstständig in dem Haus, das die beiden in Hirschaid 1961 gebaut haben. Zuvor stand dort das Häuschen der Eltern von Elisabetha, bei denen das junge Paar leben konnte. Beim Hausbau hatte damals auch der Vater des heutigen Bürgermeisters Klaus Homann (CSU) mitgeholfen. Dieser gratulierte zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Johann Pfister (BI) dem Jubelpaar. Übrigens hatte sich die Familie Meinhardt revanchiert und auch beim Homannschen Hausbau in der Regnitzau mitgeholfen - Zusammenhalt war auf dem Land selbstverständlich.
Zwei Kinder, vier Enkel und fünf Urenkel sind der ganze Stolz der Meinhardts, die für viele Jahre im Hirschaider Schützenverein aktiv waren. Ihren Lebensunterhalt verdienten sie gemeinsam: Johann zunächst in der Hirschaider Kinderwagen- und Korbwarenfabrik Hourdeaux-Bergmann und später als Schweißer bei Siemens. Elisabetha war weithin bekannt als Zeitschriftenausträgerin und im ehemaligen Einkaufsmarkt "Super 1000" in der Luitpoldstraße als "Super-Oma".
Ihr gemeinsames Hobby, das Tanzen, steht heute zwar nicht mehr täglich auf dem Programm, aber davon lassen sich die beiden nicht unterkriegen und blicken fröhlich in die Zukunft. red

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