Lichtenfels

Aus dem Bauausschuss kurz berichtet

Kritikpunkte Die königlich privilegierte Scharfschützengesellschaft darf ihre Schießsportanlage vergrößern. Grünes Licht dazu gab es vom Bauausschuss. Allerdings bezeichnete Stadtbaumeister Gerhard Pü...
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Kritikpunkte Die königlich privilegierte Scharfschützengesellschaft darf ihre Schießsportanlage vergrößern. Grünes Licht dazu gab es vom Bauausschuss. Allerdings bezeichnete Stadtbaumeister Gerhard Pülz die eingereichten Pläne als "mangelhaft". So entspreche beispielsweise der Lageplan nicht dem Original. "Da die Stadt Eigentümer des kompletten Areals ist - dazu gehören auch die Sportanlagen der Turnerschaft, des FC und des Athleten-Clubs - und diese in Erbpacht den Vereinen überlassen hat, sind genau Pläne notwendig", betonte Pülz. Bereits im Vorfeld habe es intensive Gespräche der Schützen mit der Turnerschaft gegeben, die Bedenken geäußert hatte, dass sie für eine mögliche eigene Erweiterung keinen Platz mehr habe. Aus diesem Grund werde sich das Bauamt noch einmal mit dem Planer, den Schützen und der TS zusammensetzen und noch ausstehende Fragen und Details klären, so Pülz.

Park-Laster Über in der Schwabenstraße parkende Laster informierte Stadtplaner Günther Lorenz. Die Situation sei nach Beschwerden überprüft worden und habe sich entspannt. Laut seiner Aussage wären zwei Mal Laster abgestellt worden. Frank Rubner (CSU) verwies auf die abgestellten Laster in der Straße An der Zeil in Schney. "Ich würde mir wünschen, dass die Laster hier künftig nur noch auf einer Straßenseite parken dürfen, weil es sonst nur eine Zickzack-Fahrerei gibt." Bürgermeister Hügerich sagte zu, die Parksituation in der Schney zu überprüfen, sobald die Siegfried-Hofmann-Straße im neuen Gewerbegebiet fertiggestellt sei.

Veto Ablehnend äußerten sich Verwaltung und Bauausschuss zum Bau einer Ufermauer an der Leuchse in Mistelfeld. Ein Bauwerber hatte über das Landratsamt den Antrag gestellt, die natürliche Uferböschung zu beseitigen und zum Schutz seines Grundstücks eine etwa drei Meter hohe Mauer zu bauen. Als Gründe für die Ablehnung der Verwaltung nannte Stadtbaumeister Pülz, dass Gewässer künftig nur wenig von ihrem natürlichen Zustand abweichen dürfen. Der Bau würde eine starke Veränderung des weitestgehend natürlichen Uferbereichs und damit eine ökologische Verschlechterung für das Gewässer bedeutet. Schließlich sorge die Ufermauer für eine Kanalisierung der Leuchse, was bei einem Hochwasser für die anderen Anlieger eine Verschlechterung bedeuten würde. Letztendlich widerspreche das Vorhaben einem Antrag der CSU-Fraktion zur Hochwasserfreilegung in Mistelfeld. Otto Dinkel (CSU) und Elke Werner (SPD) lehnten ebenfalls das Vorhaben ab und sprachen sich für eine ganzheitliche Lösung in dem Bereich aus.

Fitness-Studio In der Reuthstraße in Seubelsdorf wird ein neues Fitness-Studio seine Pforten öffnen. Der Bauausschuss stimmte der Nutzungsänderung für einen Showroom zu.

Neueröffnung In der ehemaligen Sparkassenfiliale in der Theodor-Heuss-Straße am Breiten Rasen dürfen sich die Anwohner auf ein Café - eventuell mit Backwarenverkauf - freuen. Auch hier gab's grünes Licht. shu

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