Presseck
Hauptversammlung

Aures stimmt in Presseck auf Wahlkampf ein

"Mit Inge Aures haben wir eine kampferprobte Frau in München, die die Interessen des ländlichen Raumes eindrucksvoll und nachhaltig vertritt. Als gebürtige Presseckerin weiß sie, wo die Menschen hier ...
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Lothar Klier
Lothar Klier
"Mit Inge Aures haben wir eine kampferprobte Frau in München, die die Interessen des ländlichen Raumes eindrucksvoll und nachhaltig vertritt. Als gebürtige Presseckerin weiß sie, wo die Menschen hier der Schuh drückt", lobte Ortsvereinsvorsitzender Oliver Schott den Einsatz der Vizepräsidentin des Landtags und SPD-Kreisvorsitzende, Inge Aures. Mit einer engagierten und aufmunternden Rede stimmte sie den SPD-Ortsverein Presseck bei der Jahreshauptversammlung auf die Landtags- und Bezirkswahlen ein.
Mit Lothar Klier ehrte Schott einen verdienten Sozialdemokraten für seine 30-jährige Zugehörigkeit zur Partei. Schott bezeichnete Klier als einen "felsenfesten Sozialdemokraten, der auch innerparteilich mit seiner Meinung nicht hinter den Berg hält". Aber solche aktiven, in positiven Sinne streitbaren Geister brauche man in der SPD, betonte Schott, der mit Anni Reuther die Ehrenurkunde überreichte.
Bei den Vorstandswahlen zu Beginn der Hauptversammlung waren Schott sowie seine beiden Stellvertreter Anni Reuther und Gerhard Leinfelder einstimmig im Amt bestätigt worden.
Inge Aures verwies unter anderem auf die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung und den Untersuchungsausschuss zum Verkauf der Wohnungsgesellschaft GBW und deren Wohnungen. "Als Finanzminister hätte Herr Söder die GBW aus dem Besitz der Bayerischen Landesbank herauskaufen können. Aber er hat die 34 000 GBW-Wohnungen verscherbelt und damit die größte sozialpolitische Fehlentscheidung der CSU-Staatsregierung der letzten Jahrzehnte mit zu verantworten", wirft Aures dem Ministerpräsidenten vor.


50 Jahre Stillstand

Fraktionsvorsitzender Gerhard Leinfelder informierte über die aktuellen Projekte. "Bei der Beseitigung der Industriebrache ,Alte Schuhfabrik Ott' ist jetzt durch den Grunderwerb der Gemeinde vom Insolvenzverwalter die Voraussetzung geschaffen worden, den durch die Förderoffensive Nord-Ostbayeren hoch bezuschussten Abbruch des Gebäudes in die Wege zu leiten. Eine gewaltige, aber absolut notwendige Sanierungsmaßnahme läuft spätestens nächstes Jahr mit dem 4,2 Millionen teuren Umbau der Pressecker Grundschule an. Jetzt fehlt noch der Marktplatz", so Leinfelder. "Wir fordern schon seit Jahren, die Sache endlich mal anzugehen. Hier hat sich seit knapp 50 Jahren nichts geändert, das Erscheinungsbild ist nicht mehr zeitgemäß." red


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