Münchaurach
Einweihung

Aurachtaler Schüler können jetzt auf ihren Wunschgeräten toben

Für die Grundschule in Münchaurach hat die Gemeinde richtig Geld in die Hand genommen und in eine multifunktionale Spielanlage und ein Kletterhaus sowie in einen Allwetterplatz investiert. Jetzt wurde...
Artikel drucken Artikel einbetten
Rektorin Maria Maibom erklomm als Erste die Anlage. Foto: R. Sänger
Rektorin Maria Maibom erklomm als Erste die Anlage. Foto: R. Sänger

Für die Grundschule in Münchaurach hat die Gemeinde richtig Geld in die Hand genommen und in eine multifunktionale Spielanlage und ein Kletterhaus sowie in einen Allwetterplatz investiert. Jetzt wurde die Anlage mit dem Schullied eingeweiht. Mit dabei waren auch der Hort "Schlaue Füchse" und die "Villa Kunterbunt" von der Mittagsbetreuung. Da die Spielgeräte dem Hort während der Betreuungszeit zur Verfügung stehen, beteiligte sich auch die Evangelische Kirche als Träger an der Finanzierung.

Vor einem Jahr hatte der "Spielplatz-Tüv" die Geräte auf der Spielwiese und dem Pausenhof bemängelt. "Die Gemeinde hat sehr schnell reagiert und Geld in den Haushalt eingestellt, denn die Schule hegte schon lange den Wunsch nach einem Allwetterplatz", erklärte Rektorin Maria Maibom. Ausgesucht hat die multifunktionale Anlage allerdings nicht die Gemeinde, sondern die Kinder konnten aus verschiedenen Spielgeräten für ihre Favoriten abstimmen. Aus den meistgewählten Geräten entstand dann die Spiellandschaft.

Der Rasen wollte nicht wachsen

Bereits in den Sommerferien wurden die Spielgeräte durch die Mitarbeiter des Bauhofes und Hausmeister Richard Zeilinger aufgebaut und der Rasen angesät. Allerdings mussten die Kinder aufgrund des trockenen Sommers warten und nahmen die Anlage jetzt mit umso größerer Freude in Besitz. "Wir bedanken uns herzlich für die schnelle, unkomplizierte und den Kinderwünschen entsprechende Unterstützung", sagte die Schulleiterin unter dem Beifall der Kinder in Richtung Bürgermeister Klaus Schumann (ÜWB) und Pfarrer Peter Söder.

Dass die Neuanlage Geld kostete, verdeutlichte der Bürgermeister, so mussten für die Spielanlage 25 000 Euro aufgebracht werden und der Allwetterplatz kostete rund 12 000 Euro. Zusammen mit dem Abbau der alten Spielgeräte und dem Schotter sowie dem Humus beliefen sich die Gesamtkosten auf über 40 000 Euro.

Zusätzlich wurde während der Sommerferien die alte Schulküche zu einer Mensa für die Kinder des Hortes umgebaut. Die Sanierung der Abwasserleitungen, Estricharbeiten, Fliesenarbeiten, Elektro- und Malerarbeiten sowie die neue Küche und die Möbel kosteten rund 60 000 Euro. "Es blieb alles im Zeitrahmen, nur das Anwachsen des Rasens haben auch wir nicht beschleunigen können", meinte Bürgermeister Schumann und bedankte sich bei den Kindern für ihre Geduld sowie bei allen Beteiligten für das gute Zusammenspiel.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren