Herzogenaurach
Ortsentwicklung

Aurachtal wünscht Umgehung

Dem Planungs- und Umweltausschuss des Herzogenauracher Stadtrats lag das städtebauliche Entwicklungskonzept der Nachbargemeinde Aurachtal zur Beratung vor. Aurachtal wurde 2016 in das Bund-Länder-Städ...
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Dem Planungs- und Umweltausschuss des Herzogenauracher Stadtrats lag das städtebauliche Entwicklungskonzept der Nachbargemeinde Aurachtal zur Beratung vor. Aurachtal wurde 2016 in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" für den Erhalt historischer Stadtkerne und Stadtquartiere aufgenommen. Derzeit laufen dazu die vorbereitenden Untersuchungen mit der Bezeichnung "Ortskern Münchaurach" und einem Flächenumfang von knapp elf Hektar.

Ein städtebauliches Entwicklungskonzept (SEK) soll ein Leitbild und einen Entwicklungshorizont für die nächsten zwölf bis 15 Jahre festlegen. Es will dem Gemeinderat und den Fachbehörden konkrete, langfristig wirksame und vor allem lokal abgestimmte Lösungsvorschläge für eine Vielzahl von Herausforderungen und Aufgaben bieten. Herausforderungen sind zum Beispiel städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse.

Dazu gehört in Aurachtal insbesondere auch die verkehrliche Situation. Laut SEK wäre eine Ortsumfahrung wünschenswert. Die Stadt nimmt wie folgt Stellung: "Von Seiten der Stadt Herzogenaurach bestehen grundsätzliche Bedenken im Hinblick auf den gewünschten Ausbau der Straßeninfrastruktur auf Herzogenauracher Stadtgebiet, insbesondere im Bereich der Nordumgehung und der Querspange zur Kreisstraße ERH 13/südwestlich des Dohnwaldes. Sofern nicht bereits erfolgt, wird angeregt, auch das Staatliche Bauamt Nürnberg in die Überlegungen der Gemeinde Aurachtal zu einem städtebaulichen Entwicklungskonzept mit einzubeziehen." Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass in der Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Aurachtal zur Übernahme von Abwasser in die öffentliche Abwasseranlage der Stadt Herzogenaurach die Menge und Beschaffenheit der einzuleitenden Abwassermengen festgelegt ist. Bei der Neuausweisung von Baugebieten sei die dort vereinbarte Einleitungsmenge auch im Hinblick auf Schmutzfrachten zwingend einzuhalten.

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