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Münnerstadt

Auftakt nach Maß

Mit dem Neujahrsempfang haben die Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Bestehen der Stadt begonnen.
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Die Anspannung war unmittelbar vor der Ankunft des Ministerpräsidenten allen Helfern und den Verantwortlichen der Stadt anzumerken. Um so größer war am Ende die Erleichterung, als alles reibungslos und gut geklappt hatte. Und noch lange nachdem Ministerpräsident Markus Söder Münnerstadt schon wieder verlassen hatte, standen die Gäste in den Gängen und den ausgeräumten Räumlichkeiten der Stadtbücherei, um gemeinsam zu plaudern und auf das Jahr anzustoßen.

"Es war ein cooler Event", stellte Bauhofleiter Stefan Sluzar fest, der am Freitag mit seiner Mannschaft mit den Aufräumarbeiten beschäftigt war. Insgesamt waren rund 90 Helfer eingesetzt, damit am Neujahrsempfang alles möglichst wie am Schnürchen läuft. Die Feuerwehr übernahm dieses Mal die Eingangskontrollen am Stenayer Platz. Denn für den Besuch des Ministerpräsidenten war der Stenayer Platz abgeriegelt worden. Nur angemeldete Besucher hatten Zutritt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung und junge Leute aus den Vereinen kümmerten sich um den Service, damit jeder sein Getränk schnell bekam. Und das Rote Kreuz war ebenfalls vor Ort, hatte aber einen ruhigen Abend, bestätigt Mike Mast.

Viel Applaus gab es von den Gästen für den Auftritt des Münnerstädter Jugendblasorchesters unter Leitung ihres Dirigenten und Leiter der städtischen Musikschule, Thomas Reuß. Eine Überraschung war der Auftritt des neunjährigen Gregor, der auf dem Akkordeon das Kreuzberglied spielte. Das Publikum sang eifrig mit.

Unter den Gästen waren natürlich auch viele kirchliche Vertreter. Ein geistliches Grußwort zum neuen Jahr gab es in diesem Jahr wegen des Besuchs des Ministerpräsidenten nicht, auch wenn nach dem offiziellen Teil Stadtpfarrer P. Markus Reis zur Stadtgeschichte feststellte: "Die Kontinuität war die Kirche."

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