Pressig
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Aufstellung erfolgt basisdemokratisch

"Als Wiege unserer Demokratie ist die Kommunalpolitik von uns allen zu stärken und durch Angebote an die Bürgerschaft zu festigen,” bekräftigte SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Pütterich einga...
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"Als Wiege unserer Demokratie ist die Kommunalpolitik von uns allen zu stärken und durch Angebote an die Bürgerschaft zu festigen,” bekräftigte SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Pütterich eingangs der jüngsten Arbeitssitzung der drei Ortsvereine Förtschendorf, Rothenkirchen und Pressig. Er rief die SPD-Mitglieder dazu auf, für den Marktgemeinderat zu kandidieren und engagierte Bürger mit ins Boot zu holen.

Im Hinblick auf die Kommunalwahl am 15. März 2020 legte der SPD-Gemeindeverband Markt Pressig zunächst den Verlaufsplan zur Vorbereitung des Nominierungsverfahrens fest. So beschloss man, dabei basisdemokratisch vorzugehen und die Parteimitglieder in einer Vollversammlung über die Aufstellung der Kandidatenliste für den Marktgemeinderat entscheiden zu lassen. Da es sich bei der SPD um eine Mitmach-Partei handele, seien auch engagierte Demokraten aus der Bürgerschaft dazu aufgerufen, auf der SPD-Liste mit zu kandidieren.

Jeder kann Ideen einbringen

Konkrete Personalvorschläge für die Nominierung werde der SPD-Gemeindeverband bei der nächsten Arbeitssitzung besprechen und festlegen. Eine Tagung über die inhaltliche Ausrichtung der SPD im Markt Pressig werde sich dann noch vor der Aufstellungskonferenz anschließen. Somit könne jeder Kandidat eigene Ideen und Vorschläge in das Wahlprogramm einbringen.

In diesem Zusammenhang sprach der Vorsitzende die nach wie vor unbefriedigende Verkehrssituation am Marktplatz in Rothenkirchen an. Gefährdet seien insbesondere Kindergarten- und Schulkinder, Senioren und Menschen mit Handicap, sowie Eltern mit Kinderwagen und Kleinkinder überhaupt. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sei in einer inklusiven Gesellschaft ein Menschenrecht und könne nicht ständig wegdiskutiert oder gar bagatellisiert werden. In einem weiteren Punkt befasste man sich mit der Kandidatennominierung für die Kreistagsliste. Hierfür wurden Wolfgang Förtsch und Michael Pütterich einstimmig bestätigt. Nicht alternativlos dürfe die Frage über die Kandidatur für das Bürgermeisteramt in der Marktgemeinde sein, denn dies schwäche unsere Demokratie, waren sich die Teilnehmer alle einig. mp

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