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Pretzfeld
Leserbrief

Aufruf bringt Unruhe

Zum Artikel "WPA will Senioren bewegen" vom 15. Februar: Wenn die WPA die Ortsvereine für gute Zwecke einspannen will, sollten die Vertreter dieser Gruppe auch mit den Vertretern der Vereine sprechen,...
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Zum Artikel "WPA will Senioren bewegen" vom 15. Februar: Wenn die WPA die Ortsvereine für gute Zwecke einspannen will, sollten die Vertreter dieser Gruppe auch mit den Vertretern der Vereine sprechen, die sie da einspannen wollen. In den Vorstandsgremien der drei genannten Vereine (Musikverein, Sportverein, Feuerwehr) arbeiten Personen aus den unterschiedlichsten Wählergruppen konstruktiv und zum Wohl des jeweiligen Vereins und letzten Endes der Gemeinde zusammen. So ein Aufruf bringt deshalb in erster Linie Unruhe in die Führungsgremien dieser Vereine, weil Zustimmung beziehungsweise Ablehnung eben auch abhängig von der Nähe zur WPA ist, deren Projekt halt allzu leicht als Wahlkampfgetöse zu erkennen ist.

Den praktischen Aspekt, dass so ein Platz zwar schnell angelegt ist, aber ohne regelmäßige Pflege schnell versifft und alles andere als ein Schmuckstück ist, will ich hier nur nebenbei erwähnen. Die WPA sollte sich glücklich schätzen, wenn das Thema möglichst schnell und ohne große Wellen zu schlagen vergessen wird. Sollte es ihr wirklich ernst sein, die Infrastruktur der Gemeinde, die in vielen Aspekten Luft nach oben hat, zu verbessern, könnte sie sich in diesem Fall auch mit der Seniorenbeauftragten der Gemeinde abstimmen, die sicherlich am besten weiß, welche Projekte für die alten Menschen in dieser Gemeinde sinnvoll sind. Franz Stein, Pretzfeld

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