Burgkunstadt

Auf Schritt und Tritt sicherer

Der barrierfreie Ausbau von zwei zentralen Plätzen und die Sanierung des Burgwegs wurden gefeiert.
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Begehung des Burgweges vor dem Festakt, vorne Bürgermeisterin Christine Frieß und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz Foto: Roland Dietz
Begehung des Burgweges vor dem Festakt, vorne Bürgermeisterin Christine Frieß und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz Foto: Roland Dietz
Zufriedene Gesichter waren zu beobachten bei der offiziellen Einweihungsfeier des barrierefreien Ausbaus des Marktplatzes und des Regens-Wagner-Platzes sowie der Sanierung des Burgweges.
Stadträte, Bürgermeisterin Christine Frieß, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, stellvertretende Landrätin Monika Faber, die beiden Geistlichen Pater Bonifaz und Heinz Geyer hatten zu Beginn vom Plan aus den neu sanierten Burgweg zu Fuß begangen. Am Regens-Wagner-Platz angekommen, segneten sie den neuen Burgweg sowie Marktplatz und Regens-Wagner-Platz.
"Was macht Wege trittsicher?", fragte Heinz Geyer. Im übertragenen Sinne seien es Menschen, die uns begleiten, um für Menschen Trittsicherheit zu erreichen. Dabei sei Gott der Weg zum Ziel. Beim Festakt im Rathausfoyer freute sich Bürgermeisterin Christine Frieß über die Fertigstellung des Projektes. Sie bezeichnet es als größte Baumaßnahme in der Kernstadt von Burgkunstadt seit dem Anschluss an die Kanalisation. Der Ausbau komme unter anderen Familien mit Kindern, älteren Mitbürgern, den Bewohnen von Regens-Wagner und Besuchern der Stadt zu Gute. Die Kosten dieses Großprojektes, die sich auf rund 2,1 Millionen Euro belaufen, seien der Verwaltung durch die Förderung des Kommunalen Investitionsprogramms erleichtert worden. Doch hatten die Baumaßnahmen auch Höhen und Tiefen. Die Bürgermeisterin zeigte sich enttäuscht darüber, dass bereits vor Beginn der Maßnahmen und auch später sich immer wieder negativ dazu geäußert wurde. Es sei während der Bauphase immer ein Konsens gefunden worden.
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz bezeichnete die offizielle Einweihung als wichtigen Tag der Stadtgeschichte in Burgkunstadt. Die Wegeverbindung untere und obere Stadt zum zentralen Punkt, dem Marktplatz, hin sei ein wichtiger Punkt gewesen. Die nun erfolgte Sanierung zu einem trittsicheren Burgweg sei ein Symbol für die Verknüpfung zentraler Gebäude in einer Stadt, die sehr wichtig sind. Als Nächstes stehe in Burgkunstadt das Projekt Bahnhofsstraße an.
Markus Hamberger vom Ingenieurbüro Freiraumpioniere verglich die Arbeiten mit einer Expedition einer Seilschaft, die eine Erstbesteigung vornehmen wolle. So waren der Höhenunterschied vom Zugang Plan zum Ausgang Vogtei in den Planungen sehr kompliziert.


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