Kulmbach
kulmbach.inFranken.de  400 Kulmbacher waren an zwei Tagen mit dem "Schaffranek-Express" unterwegs.

Auf "Renate" ging es ins Altmühltal

Ein stahlblauer Himmel wölbt sich über die Donau und den Main-Donau-Kanal, es geht vorbei an bizarren Felsformationen, an Burgen, am lichten Punkt Befreiungshalle, vom Grün des Laubwaldes eingerahmt. ...
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Auf dem Motorschiff "Renate" konnten die Kulmbacher bei strahlendem Sonnenschein entspannen und herrliche Ausblicke genießen.
Auf dem Motorschiff "Renate" konnten die Kulmbacher bei strahlendem Sonnenschein entspannen und herrliche Ausblicke genießen.
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Ein stahlblauer Himmel wölbt sich über die Donau und den Main-Donau-Kanal, es geht vorbei an bizarren Felsformationen, an Burgen, am lichten Punkt Befreiungshalle, vom Grün des Laubwaldes eingerahmt. Es ist ein fast geräuschloses Dahingleiten, die pure Entschleunigung auf dem Motorschiff "Renate", das an zwei Tagen für jeweils fast vier Stunden Heimat von nahezu 400 Oberfranken ist. Möglich machte das der "Schaffranek-Express". Nach Zielen wie Spreewald, Bodensee, Heidelberg, Chiemsee oder Passau ging es diesmal auf die schöne Flussstrecke von Kehlheim bis Dietfurt ins Altmühltal und in das über 1100 Jahre alte Städtchen Berching. So schön kann die nähere Heimat sein, waren sich alle einig.

Das Ehepaar Hannelore und Ottmar Wunderlich aus Kulmbach sitzt am Heck der "Renate", gut behütet gegen die Sonnenstrahlen. Sie schwärmen von der Tagesreise, sind Stammkunden beim "Schaffranek-Express". "Wir sehen hier alte Bekannte wieder, es ist wie ein Klassentreffen", sagen beide. Nicht weit entfernt machen es sich Heiner Bergmann und Gattin Gisela aus Kasendorf gemütlich. "Wenn man mal richtig ausspannen will, dann muss man da mitfahren." Der frühere stellvertretende Landrat Erhard Hildner aus Reichenbach ist mit seiner Frau Ilse schon viel und weit gereist, die Fahrt mit dem "Schaffranek-Express" zu näheren Ausflugspunkten sehen sie als willkommene Alternative. "Weil bisher immer die Sonne schien und alles reibungslos ablief, sind wir nächstes Jahr wieder dabei und schon auf das Ziel gespannt", erzählen sie.

Beeindruckt waren die Kulmbacher auch von Berching. Der gesamte Innenbereich der Christoph-Willibald-Gluck-Stadt steht unter Denkmalschutz, hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer, die größtenteils begehbar ist. Vier Stadttore sind die Eckpunkte des Ortes, darin reihen sich stolze Bürgerhäuser mit Treppengiebeln aneinander, sie strahlen südländisches Flair aus. Und das alles ist durchzogen von dem mäandernden Flüsschen Sulz, in das man gerne die Füße zum Kühlen eintauchen würde, und eingebettet zwischen Main-Donau-Kanal und dem alten Ludwig-Main-Donau-Kanal.

Bürgermeister Ludwig Eisenrauch ließ es sich nicht nehmen, einen Teil der Gäste zu begrüßen. "Ich freue mich, dass so viele Besucher aus der Stadt Kulmbach und dem Landkreis gekommen sind, um unsere Geschichte und die Gastfreundschaft zu erleben. Richten Sie bitte liebe Grüße an Ihren Landrat Klaus Peter Söllner aus, mit dem mich seit Jahren eine gute Freundschaft verbindet".

Heiner Bergmann aus Kasendorf und Waltraud Greißinger aus Hohenberg werden den Ausflug noch länger im Gedächtnis haben: Denn sie gewannen den Hauptpreis, eine kostenlose Fahrt mit dem Schaffranek-Express im nächsten Jahr.

Wohin es geht ? So viel verriet Stefan Schaffranek schon einmal: "Wir suchen auf jeden Fall wieder ein interessantes Ziel mit einer schönen Schifffahrt aus." Horst Wunner



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