Heroldsbach
heroldsbach.inFranken.de  Die Heroldsbacher Pfarrfahrt führte nach Kelheim und Weltenburg.

Auf König Ludwigs Spuren

Natur, Kultur, Freizeit, Einkehren und Genießen - das macht Kelheim und seine Umgebung aus. So machte sich eine stattliche Anzahl von reiselustigen Pfarrangehörigen auf den Weg, um sich auf König Ludw...
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Die Heroldsbacher Reisenden waren auch in Kloster Weltenburg zu Gast. Foto: privat
Die Heroldsbacher Reisenden waren auch in Kloster Weltenburg zu Gast. Foto: privat

Natur, Kultur, Freizeit, Einkehren und Genießen - das macht Kelheim und seine Umgebung aus. So machte sich eine stattliche Anzahl von reiselustigen Pfarrangehörigen auf den Weg, um sich auf König Ludwigs Spuren zur Befreiungshalle auf dem Michelsberg zu begeben, dem Wahrzeichen der Stadt. Zwei Gästeführerinnen schilderten die Entstehungsgeschichte dieses steinernen Symbols, berichteten von der einundzwanzigjährigen Bauzeit, den Baukosten, dem Privatleben des Königs, und welche Geheimnisse sich hinter der Zahl 18 verbergen, da diese magische Zahl im Bau überall gegenwärtig ist.

Die Besucher waren fasziniert von diesem Prachtbau und vom herrlichen Weitblick ins Umland. Nach dem anschließenden, kurzen Rundgang in der Stadt Kelheim mit Besuch der Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt", war als nächstes Ziel Kloster Weltenburg angesagt. Hier genoss man in historischer Umgebung - dem ältesten Kloster Bayerns und der ältesten Klosterbrauerei der Welt - ein Essen. In der schmucken, kleinen Nikolauskapelle der Benediktinerabtei feierte Pfarrer Klaus Weigand mit seinen "Schäfchen" einen sehr beeindruckend gestalteten Gottesdienst, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nun stand die Besichtigung mit Führung der Abteikirche St. Georg, die von den berühmten Gebrüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam geplant, erbaut und ausgestaltet wurde, auf dem Programm. Die Führerin zog die Besucher in ihren Bann, als sie von der Entstehung des Klosters und der Kirche, der einmaligen Architektur und der Gliederung des Kirchenschiffes erzählte. Der prächtige Hochaltar, das farbenfrohe Deckengemälde und die wunderschöne Orgel zählen zu den echten Highlights dieser barocken Kirche. Mit vielen Eindrücken verabschiedete sich die Reisegruppe vom Heiligtum an der Donau und steuerte die Heimreise an. Eine kurze Einkehr in Velburg rundete das Programm ab. red



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