Weidach
Interessengemeinschaft

Auf die Auflösung folgt eine Spende

Nachdem das Ziel der "Interessengemeinschaft Straßensanierung Weitramsdorf", die Straßenausbaubeitragssatzung mit Beteiligung der Grundstücksanlieger an den Straßenausbaukosten abzuschaffen, erreicht ...
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Die "Interessengemeinschaft Straßensanierung Weitramsdorf" hat sich aufgelöst. Das restliche vorhandene Geld erhielten die Kindergärten in Weidach und Weitramsdorf als Spende in Höhe von jeweils 1100 Euro. Von links: Kurt Hampel, Anne Braunschweig-Gorny, Petra Schmitz, Rainer Kalwait  Foto: privat
Die "Interessengemeinschaft Straßensanierung Weitramsdorf" hat sich aufgelöst. Das restliche vorhandene Geld erhielten die Kindergärten in Weidach und Weitramsdorf als Spende in Höhe von jeweils 1100 Euro. Von links: Kurt Hampel, Anne Braunschweig-Gorny, Petra Schmitz, Rainer Kalwait Foto: privat

Nachdem das Ziel der "Interessengemeinschaft Straßensanierung Weitramsdorf", die Straßenausbaubeitragssatzung mit Beteiligung der Grundstücksanlieger an den Straßenausbaukosten abzuschaffen, erreicht wurde, hat die Mitgliederversammlung am 12. Juli beschlossen, die Interessengemeinschaft aufzulösen. Darüber hinaus wurde bei dieser Versammlung einstimmig beschlossen, das noch vorhandene Geld zu gleichen Teilen an die Kindergärten Weidach und Weitramsdorf zu spenden, teilt die Interessengemeinschaft mit. Die Kindergärten Weidach und Weitramsdorf erhielten vor kurzem jeweils eine Geldspende in Höhe von 1100 Euro.

Die Interessengemeinschaft in Weitramsdorf-Weidach wurde am 6. Oktober 2009 offiziell von 40 Mitgliedern gegründet. Zum Schluss hatte die Gemeinschaft 73 Mitglieder.

Anlass der Gründung war, dass im Weitramsdorfer Gemeindeteil Weidach durch den Gemeinderat bereits 2008 beschlossen wurde, vier Straßen mit Kostenbeteiligung der Straßenanlieger auszubauen. In vielen Gesprächen mit den Gemeinderäten und dem Bürgermeister konnte damals keine vernünftige Lösung ohne finanzielle Beteiligung der Straßenanlieger gefunden werden. Im Zusammenschluss mit weiteren Interessengemeinschaften in ganz Bayern und in vielen Gesprächen im Landtag in München konnte schließlich die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung erreicht werden.

Die Regierung des Freistaates Bayern beschloss im Juni 2018 die vollständige Abschaffung sämtlicher Straßenausbaubeiträge, gültig rückwirkend zum 1. Januar 2018. Eine Rückzahlung aller bereits gezahlten Beiträge der Anlieger rückwirkend bis 2014 konnte leider nicht erreicht werden. Es besteht jedoch eine Härtefallregelung, nach der die Straßenanlieger unter bestimmten Voraussetzungen - nach Beantragung - die gezahlten Beiträge zurückerhalten können, heißt es in der Mitteilung. red

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