Bad Staffelstein

Auf den Spuren von Robin Hood

Die Dornig-Schützen der Kultur- und Freizeitfreunde Bad Staffelstein veranstalteten ein Aufbauseminar für traditionelles Bogenschießen. Geübte Bogenschützen konnten dabei ihre Schießtechniken verfeinern.
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14 Teilnehmer aus Oberfranken, Unterfranken, Mittelfranken, Hessen und Thüringen waren beim Bogenseminar in Bad Staffelstein dabei. Foto: Bernd Freisleben
14 Teilnehmer aus Oberfranken, Unterfranken, Mittelfranken, Hessen und Thüringen waren beim Bogenseminar in Bad Staffelstein dabei. Foto: Bernd Freisleben
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Die Dornig-Schützen der Kultur- und Freizeitfreunde Bad Staffelstein veranstalteten zusammen mit der Shooting School Vorderegger aus Salzburg/Österreich ein zweitägiges, weiterführendes Seminar für geübte Bogenschützen. Der Einladung von Bernd Freisleben sowie von Karin und Dietmar Vorderegger waren 14 Teilnehmer aus Oberfranken, Unterfranken, Mittelfranken, Hessen und Thüringen gefolgt.

Der theoretische Teil fand im Seminarraum des vereinseigenen "Hauses am Dornig" statt. Für die praktischen Übungen stand der Einschießplatz sowie der Dornig-Schützen-Parcours mit 28 Abschüssen und mehr als 55 3D-Zielen zur Verfügung.

Begonnen wurde am Morgen des ersten Tages mit einer Vorstellungsrunde und der Abfrage zu Zielen und Erwartungen der Teilnehmer. Darauf folgte der erste praktische Teil mit Videoaufnahme der Schusstechnik jedes einzelnen Schützen. Anker- und Lösetechnik wurden überprüft, Vorschläge zur Verbesserung und Korrektur gemacht und anschließend mit geschlossenen und offenen Augen geübt und die Techniken einstudiert. Einige Teilnehmer waren erstaunt von der neuen Ankertechnik. Zielgenauigkeit sowie seitliche Abweichungen konnten bereits nach wenigen Übungseinheiten deutlich verbessert werden.

Verschiedene Zieltechniken

Im Anschluss daran stand die Zieltechnik auf dem Programm. Begonnen wurde mit der Ermittlung des persönlichen Schussbereiches jedes einzelnen Teilnehmers. Für Schusssituationen darüber hinaus wurden verschiedene Zieltechniken vorgeschlagen und von den Teilnehmern auf verschiedene Entfernungen bis maximal 54 Meter geübt.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Schusstechnik. Die Erfahrungen vom Vortag zu Schuss- und Zieltechnik wurden nun im Gelände auf unterschiedliche Entfernungen sowie bei Bergauf- und Bergabschüssen angewandt. Beim theoretischen Teil wurden mit einem Computerprogramm verschiedene Schüsse verglichen, analysiert und anschließend in der Praxis überprüft.

Bei der Abschlussrunde waren sich alle Teilnehmer einig, dass sie sich durch dieses Seminar weiterentwickeln konnten und sich durch weiteres Training des Erlernten auch bei den nächsten Turnieren und Parcoursbesuchen ein Erfolg einstellen sollte. Alle Teilnehmer erhielten ein Seminarzeugnis der erfolgreichen Teilnahme.

Die beiden Trainer bedankten sich bei den Teilnehmern für sehr gute Mitarbeit, den Dornig-Schützen für die Organisation und idealen Voraussetzungen mit Seminarraum und Parcours sowie den Pächtern Bärbel Niemann und Helmut Breitenbach für die hervorragende kulinarische Betreuung.

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