Stadtsteinach
Stadtsteinach.infranken.de  Salem feierte mit Freunden das 60-jährige Bestehen.

Auf dem Weg des Propheten

Am 16. September 1957 hatte Gottfried Müller mit Freunden in Stuttgart die gemeinnützige Organisation Salem gegründet. Im Stadtsteinacher Lindenhof feierten...
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Gäste aus aller Welt kamen zum Salem-Jubiläum nach Stadtsteinach. Foto: privat
Gäste aus aller Welt kamen zum Salem-Jubiläum nach Stadtsteinach. Foto: privat
Am 16. September 1957 hatte Gottfried Müller mit Freunden in Stuttgart die gemeinnützige Organisation Salem gegründet. Im Stadtsteinacher Lindenhof feierten Salem-Freunde und ehemalige Bewohner, die als Kinder in Stadtsteinach lebten, das Jubiläum gebührend.
Die Gäste kamen unter anderem aus England, Schottland, Russland und aus den USA. Darunter war auch der bekannte Moderator und Buchautor Thom Hartmann, der Salem schon seit den 70er Jahren unterstützt und ein enger Freund Gottfried Müllers war. Im Mittelpunkt standen Begegnungen und Gespräche, alles im Sinne des Friedensgedankens, der Müller so am Herzen lag.


Wanderung und Andacht

Eröffnet wurde das gemeinsame Wochenende mit einer kleinen Wanderung samt Andacht auf dem "Weg des Propheten". Am Nachmittag begeisterte Keith Lindsey, Vorstand des Vereins Discover, seine Zuhörer mit dem Vortrag "Zurück zu den Wurzeln, um die Zukunft zu erkennen". Sein Verein hilft Selbsthilfegruppen in Afrika, verloren gegangenes Wissen wiederzuentdecken. Im Fokus steht dabei die natürliche Medizin. Salem unterstützt diese Arbeit in Afrika. Der Tag klang im Lindenhof aus, wobei auch Pläne für die Zukunft geschmiedet wurden.
Am zweiten Tag traf man sich mit Ursula Müller am Grab ihres Mannes. Am Abend berichteten Gbati Nikabou, Projektleiter in Togo, und Agnes Ziegelmayer von einer Baumpflanzaktion in der Wüste. In Togo ist Salem vor allem im Bereich Umweltbildung tätig und kämpft durch Aufforstungen gegen die drohende Verwüstung der Landschaft.
Am dritten Tag wurde das Freundestreffen mit einer Andacht beschlossen, die die vielen verschiedenen teilnehmenden Nationalitäten und Sprachen versinnbildlichte.


Versprechen des Sohnes

Geschäftsführer Samuel Müller, Sohn des Gründers, dankte allen und versicherte, dass er Salem im Sinne seines Vaters weiterführen wolle. red
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