Wirsberg

Auf dem Erlebnisbauernhof der Puruckers ist immer etwas los

Der Besuch auf einem Bauernhof ist für Kinder immer noch etwas Besonderes. Die Familie Purucker hat darin eine Marktlücke entdeckt, sie bietet auf ihrem Erl...
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Auf dem Bauernhof in der "Au" durften die Kinder der Erlebnisbäuerin Marina Pietsch beim Füttern der Angusrinder helfen. Foto: Werner Reißaus
Auf dem Bauernhof in der "Au" durften die Kinder der Erlebnisbäuerin Marina Pietsch beim Füttern der Angusrinder helfen. Foto: Werner Reißaus
Der Besuch auf einem Bauernhof ist für Kinder immer noch etwas Besonderes. Die Familie Purucker hat darin eine Marktlücke entdeckt, sie bietet auf ihrem Erlebnisbauernhof in der "Au" Kindergeburtstage, eine Mutter-Kind-Gruppe und ein unterhaltsames Ferienprogramm an.
Martina Pietsch, Tochter der Puruckers, hat sich dazu eigens zur Erlebnisbäuerin ausbilden lassen, um den Kindern die Landwirtschaft spielend näher bringen zu können.


Auf Schatzsuche

"Die Kinder freuen sich darauf, die Tiere nicht nur zu füttern, sondern auch einmal zu streicheln oder in die Hand zu nehmen", so Martina Pietsch. Mit im Programm sei bei den angebotenen Kindergeburtstagen meist eine Schatzsuche.
Auf dem Erlebnisbauernhof wird der Besucher an die gute alte Zeit erinnert, als es noch keinen Strom und kein fließendes Wasser gab. "Die Kinder tauchen hier in eine ganz andere Welt ein. Es ist alles auf alt gemacht und nicht so, wie man es von zu Hause her kennt."
Es hat sich längst herumgesprochen, dass der Erlebnisbauernhof etwas Besonderes ist, denn inzwischen kommen viele Schulklassen aus der Region zu Besuch.


Viele Dinge ausgedacht

Für die daheimgebliebenen Jungen und Mädchen unterbreitete Pietsch jetzt ein Ferienangebot. Mit ihrer Nichte Kathrin hatte sie sich viele Dinge ausgedacht. Los ging es mit dem Befüllen eines Wasserfasses über eine handbetriebene Pumpe aus einem Tiefbrunnen. Ganz aufgeregt waren die Kids beim Füttern der 25 Schweine. Putzig natürlich, wie die kleinen Ferkel im Stall hin und her sausten.
Kaum war die eine Aufgabe beendet, wartete schon wieder die nächste, wie das Abnehmen der Eier im Hühnerstall. Sogar die Futtermischung durften die Kinder selbst übernehmen. Mit der Reinigung der Hasenställe ging es weiter. Riesengroß wurden die Augen der Kids, als die rund 50-köpfige Herde der Angusrinder mit lautem Gebrüll zum Futtertisch marschierte.
Mit seinen fünf Jahren war Louis der Jüngste in der Gruppe: "Mir gefällt alles, vor allem, dass man die Hasen füttern kann." Auch Noah war begeistert: "Ich freue mich, dass wir die Tiere füttern können." Für Niklas waren die Hasen der "Renner".
Martina Pietsch hat schon das nächste Projekt im Kopf: "Wir wollen uns noch eine Hütte bauen und dann will ich mich um die Senioren kümmern." Rei.
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