Kronach

Auch sportlich eine Herausforderung

Mit viel feuerwehrtechnischem Wissen und Können, aber auch mit viel Schnelligkeit, Ausdauer und Kameradschaftsgeist erkämpften sich 24 Floriansjünger, darunter sieben Mädchen, aus zehn Feuerwehren im ...
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Die erfolgreichen Prüflinge mit (von links) Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raupach sowie die Abnahmeberechtigte Daniela Wagner Foto: Feuerwehr
Die erfolgreichen Prüflinge mit (von links) Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raupach sowie die Abnahmeberechtigte Daniela Wagner Foto: Feuerwehr

Mit viel feuerwehrtechnischem Wissen und Können, aber auch mit viel Schnelligkeit, Ausdauer und Kameradschaftsgeist erkämpften sich 24 Floriansjünger, darunter sieben Mädchen, aus zehn Feuerwehren im Alter zwischen 15 und 18 Jahren die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF). Kreisbrandmeisterin Daniela Wagner aus dem Landkreis Kulmbach und Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck nahmen als Abnahmeberechtigte der Deutschen Jugendfeuerwehr die Übungen ab.

Das Üben hat sich aus Sicht der Jugendlichen gelohnt, denn sie sind zur schwersten Prüfung im Bereich der Jugendfeuerwehr angetreten. Bei der Deutschen Spange wird neben dem feuerwehrtechnischen Wissen und Können auch sportliche Ausdauer und Kraft gefordert. Neben der Mindestleistung von 55 Metern als Gruppenleistung beim Kugelstoßen mussten die Jugendlichen einen Staffellauf von 1500 Metern in maximal 250 Sekunden absolvieren. Insbesondere beim Staffellauf zeigte sich, wer gut trainiert war.

Keine einfache Aufgabe

Neben diesen beiden Aufgaben müssen die Prüflinge einen Löschaufbau mit der Vornahme von drei C-Strahlrohren und der Wasserentnahme aus fließendem Gewässer bewältigen. Das Ausrollen einer 120 Meter langen C-Leitung ohne jegliche Verdrehung im Schlauch innerhalb von 74 Sekunden stellt dann die schwerste Herausforderung dar, denn hier ist schnell einmal ein Fehler entstanden, und dieser führt zum Nichtbestehen des Prüfungsteils.

Das Testgespräch von circa 20 Minuten bei Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger bildete den Abschluss der Prüfung.

Sehr gute Arbeit attestiert

"Die 24 Jugendlichen haben eine sehr gute Arbeit geleistet", so die Abnahmeberechtigte Wagner "und sie verdienen es, das Abzeichen zu erhalten und können es nun mit Stolz tragen". Ein Dank galt besonders drei Jugendlichen, die als Wiederholer bzw. Auffüller in den Gruppen es den Kameraden ermöglichten, überhaupt zur Abnahme anzutreten.

Gemeinsam mit Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger konnte die Abnahmeberechtigte Daniela Wagner den Jugendlichen zu ihrer bestandenen Prüfung persönlich gratulieren und die ersehnten Abzeichen übergeben.

Die Teilnehmer waren: Maximilian Greser, Lukas Ströhlein (FF Teuschnitz), Miriam Schülein (FF Reichenbach), Moritz Bauer, Johannes Fröba, Jonas Löffler (FF Steinbach a. Wald), Emma See (FF Wickendorf), Lukas Häfner, Luca Zimmermann, Pierre Mühlfeld, Tizian Ehrlich, Pascal Schindhelm (FF Schmölz), Laetitia Staritz, Isabell Freudenberg (FF Kronach), Jonathan Raab, Fabian Nitzsche (FF Buchenrod, Lkr. Coburg), Jana Schlee, Niklas Krüglein, David Weber, Mirco Ebert (FF Wallenfels), Max Konrad, Peter Kopp, Katharina Kopp, Hanna Scherbel ( FF Welitsch) und Fabian Philipp von der Feuerwehr Wolfersdorf.

Wiederholer bzw. Auffüller waren Mirco Ebert (FF Wallenfels), Johannes Förtsch (FF Teuschitz) und Tobias Jungkunz von der Feuerwehr Reichenbach.

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