Forchheim

Auch in Berlin packt das THW an

Beim Thementag "Sicherheit im Blick" war auch das THW Forchheim am Start und traf sich mit Mitgliedern des Bundestages, darunter der SPD-Mann Andreas Schwarz.
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Andreas Schwarz (l.) stellte mit dem Forchheimer THW-Ortsbeauftragten Christian Wilfling den Schnee-Einsatz vom Januar 2019 nach. Foto: privat
Andreas Schwarz (l.) stellte mit dem Forchheimer THW-Ortsbeauftragten Christian Wilfling den Schnee-Einsatz vom Januar 2019 nach. Foto: privat

Sie kommen in Notlagen, bei Hochwasser, Sturm oder Schneemassen. Bei der sprichwörtlichen Katastrophe rücken sie mit ihrem Equipment an und helfen, wo nötig. Um ihre Fähigkeiten vorzustellen, präsentierten sich rund 400 ehren- und hauptamtliche Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW) aus ganz Deutschland den Mitgliedern des Bundestages in Berlin. Mit dabei auch das THW Forchheim und - als treuer Unterstützer - der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD).

Unter dem Motto "MdB trifft THW - Sicherheit im Blick" informierte das Hilfswerk unter anderem über das ehrenamtliche Engagement sowie die neue Fachgruppe "Notversorgung und Notinstandsetzung". An interaktiven Stationen lernten die Abgeordneten die Einsatzbereiche des THW kennen. Insbesondere informierten die Helferinnen und Helfer in der neu konzipierten Fachgruppe über ihre Kompetenzen, wie Kommunikationsnetze mit Strom zu versorgen sind sowie darüber, wie es gelingen kann, weitere kritische Infrastrukturen in Deutschland aufrechtzuerhalten.

Auf einem guten Weg

"Hier konnte man heute einen guten Überblick über die Einsatzbereiche unseres THW bekommen. Wir Abgeordneten analysierten unter anderem Wasser aus der Spree, erfuhren mehr über die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sowie über die Unterstützung von Friedensmissionen der Vereinten Nationen im Ausland", zeigte sich Andreas Schwarz beeindruckt. "Das war eine wichtige Aktion, um die Bandbreite kennen und umso mehr das freiwillige Engagement der THW-Helferinnen und -Helfer schätzen zu lernen", betonte der Bundestagsabgeordnete.

Auch der Ortsbeauftragte im Ortsverband Forchheim, Christian Wilfling, freute sich über das Treffen: "Zuerst darf ich mich im Namen des THW bei Andreas Schwarz für sein unermüdliches Engagement für das Technische Hilfswerk bedanken. Das THW ist auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel - neben den noch fehlenden Mitteln zur Umsetzung des Rahmenkonzeptes ist es dem THW auch ein zentrales Anliegen, sich bei der Abrechnung von örtlichen Einsätzen mit den Feuerwehren zu synchronisieren. Das heißt, wenn die Feuerwehr keine Rechnung stellt, dann wird es auch keine Rechnung vom THW geben."

Dadurch könnte man den Berührungsängsten und einem "Nicht-Einbinden" der vorhandenen THW-Ressourcen aus Kostengründen in vielen Landkreisen entgegenwirken. Dazu müssten aber die finanziellen und verwaltungstechnischen Voraussetzungen geschaffen werden. "Zum Glück klappt im Landkreis Forchheim die Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen sehr gut", erklärte Wilfling.

Ein weiteres großes Ziel sei eine bessere Schlagkraft bei der Bewältigung größerer Stromausfälle (Stichwort: Schutz kritischer Infrastruktur). "Hier braucht man Mittel zur Anschaffung von Notstromanlagen sowohl für das Einspeisen in das örtliche Netz oder in öffentliche Gebäude als auch zur Sicherstellung der Betriebs- und Kommunikationsfähigkeit der THW-Unterkünfte", sagte Wilfling. red

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