Thurnau
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Auch "die Alten" haben noch viele Hoffnungen und Wünsche

Erinnerungen sind wichtig, damit die nachfolgenden Generationen daraus lernen und Erfahrungen für ihr eigenes Leben mitnehmen können. Die Ausstellung "Eure Alten sollen Träume haben" des Evangelischen...
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Sie gestalteten die Vernissage und die Ausstellung (von links): Angela Hager, Martina Schubert, Wolfgang Schoberth, Ingrid Schoberth, Claus Wahler, Christine Wahler, Rudi Hofmann und Martina Beck. Foto: Wunner
Sie gestalteten die Vernissage und die Ausstellung (von links): Angela Hager, Martina Schubert, Wolfgang Schoberth, Ingrid Schoberth, Claus Wahler, Christine Wahler, Rudi Hofmann und Martina Beck. Foto: Wunner

Erinnerungen sind wichtig, damit die nachfolgenden Generationen daraus lernen und Erfahrungen für ihr eigenes Leben mitnehmen können. Die Ausstellung "Eure Alten sollen Träume haben" des Evangelischen Bildungswerkes Oberfranken-Mitte in der St. Laurentiuskirche bietet eine gute Gelegenheit, sich in Lebensgeschichten anderer hineinzudenken . Sie wurde am Wochenende eröffnet.

Zwölf Bildtafeln im Kircheninneren von Menschen aus der Region geben Einblick in deren Leben, in ihre Hoffnungen, ihre Träume und ihre Nähe zu Gott. Die Namen reichen vom früheren Bayreuther Oberkirchenrat Helmut Hofmann, dem Bayreuther Unternehmer Klaus Bayerlein und dem bekannten Konzertinaspieler Theo Knopf, bis zu Schwester Gisela von der Christusbruderschaft Selbitz, dem Kulmbacher Ehepaar Meta und Robert Hartmann und dem langjährigen Thurnauer Bürgermeister Rudi Hofmann. Sie alle geben wertvolle Anregungen mit, wie man ein Leben gerade mit allen Höhen und Tiefen dennoch erfolgreich gestalten kann.

Das Unmögliche versuchen

Was sie sich wünschen: dass alte Leute gedanklich beweglich bleiben, weiter musizieren dürfen, das Unmögliche versuchen, damit Mögliches entsteht. Der Traum von Frieden ist ein Wunsch, geboren aus der Kriegs-und Nachkriegszeit.

Die Texte hat Pfarrerin Angela Hager verfasst, die Porträts dazu hat Fotografin Martina Schubert gemacht.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 1. Dezember, geöffnet. Zur Vernissage schufen Wolfgang Schoberth am Saxofon und an der Flöte sowie Claus Wahler an der Orgel eine feierlich-berührende Stimmung. Die Texte zu den einzelnen Lebensgeschichten lasen Ingrid Schobert und Christine Wahler. h.w.

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