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Auch 2021 finden die Konzerte auf dem Schlossplatz statt

Soll der Ketschenanger Ausweichspielstätte für den HUK-Open-Air-Sommer werden, wenn der Schlossplatz (voraussichtlich) ab 2022 durch die Sanierung des Landestheaters belegt ist? Dieser Eindruck konnte...
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Soll der Ketschenanger Ausweichspielstätte für den HUK-Open-Air-Sommer werden, wenn der Schlossplatz (voraussichtlich) ab 2022 durch die Sanierung des Landestheaters belegt ist? Dieser Eindruck konnte in der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag entstehen, als es um das Gutachten zum Kongress- und Veranstaltungswesen der Stadt Coburg ging.

Gaby Heyder, Chefin des Veranstaltungsservice Bamberg und Veranstalterin der HUK-Open-Airs, zeigt sich überrascht, als unsere Zeitung am Montag bei ihr nachfragt. Bisher sei überhaupt nichts entschieden. "Ich hoffe natürlich, dass der Stadtrat und die entsprechenden Behörden am HUK-Open-Air festhalten und uns insofern jede größere Fläche als Alternative anbieten", sagt Heyder.

Im Moment sei sie entspannt, was die Schlossplatz-Konzerte angehe, denn seit einigen Wochen stehe fest, dass es dort erst einmal weitergehen kann. "Wir wissen, dass wir 2021 auf dem Schlossplatz spielen dürfen - mit der Hoffnung, dass es vielleicht auch 2022 noch weitergeht." Das sollte voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 entschieden sein.

Weil der Schlossplatz ursprünglich schon 2019 durch die Baustelle belegt sein sollte, hatten sich Gaby Heyder und ihr Team lange im Vorfeld bereits Gedanken um mögliche Alternativen gemacht. "Wir sind durch Coburg gefahren und haben alle größeren Flächen aufgelistet, die sich für Veranstaltungen eignen", berichtet sie. Das Stocke-Stadion kam ebenso infrage wie der Ketschenanger mit der Benno-Benz-Anlage, das Flugplatzgelände auf der Brandensteinsebene, das BGS-Gelände oder der Parkplatz der HUK auf der Bertelsdorfer Höhe.

Natürlich sei jeder dieser Orte mit logistischem Aufwand verbunden, etwa welche Anfahrtswege möglich sind, an wen sich das Genehmigungsverfahren richtet, woher der Strom kommen sollte... "Das war aber nichts weiter als eine tabellarische Auflistung, weiterverfolgt wurde das nicht", sagt Heyder.

Eine weitere Möglichkeit, die bereits mit den Beteiligten besprochen wurde, zielte darauf ab, den Schlossplatz trotz Baustelle weiter zu nutzen - selbstverständlich in abgespeckter Version. "Da bin ich aber eher Pessimist", sagt Gaby Heyder. Denn noch kann niemand sagen, wie viel Platz für die Sanierung des Landestheater am Ende gebraucht wird. Für Gaby Heyder wäre das dennoch die bevorzugte Variante, "alles für ein paar Jahre kleiner zu machen".

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