Warmersdorf

Atemschutz für die Feuerwehr Warmersdorf-Buchfeld

Insgesamt neun Atemschutzgeräteträger hat nun die Feuerwehr Warmersdorf-Buchfeld (Markt Wachenroth), von denen in den vergangenen Wochen acht neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet wurden. Die Feuerw...
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Die Aktiven der Wehr Warmersdorf-Buchfeld überzeugten bei der Prüfung. Foto: Patricia Dresel, KFV-ERH
Die Aktiven der Wehr Warmersdorf-Buchfeld überzeugten bei der Prüfung. Foto: Patricia Dresel, KFV-ERH

Insgesamt neun Atemschutzgeräteträger hat nun die Feuerwehr Warmersdorf-Buchfeld (Markt Wachenroth), von denen in den vergangenen Wochen acht neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet wurden.

Die Feuerwehr mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) hatte bisher keine Pressluftatmer im Bestand, das hat sich nun geändert. Acht Aktive der Wehr unterzogen sich einem Lehrgang des Landkreises, der durch erfahrene Ausbilder aus Höchstadt/Aisch durchgeführt wurde.

Der Lehrgang beinhaltet theoretisches Wissen und praktische Tätigkeiten. Der mechanische und technische Aufbau des Pressluftatmers sowie der Atemschutzmaske werden hierbei gelehrt, damit die Brandschützer jeden Handgriff am eigenen Gerät verinnerlichen. Schließlich ist der geschulte Umgang mit dem Pressluftatmer ausschlaggebend für den sicheren Feuerwehreinsatz.

Auch taktisches Vorgehen bei der Brandbekämpfung und Menschenrettung ist Teil des Lehrgangs, was mit Schlauch, Strahlrohr und Feuerwehraxt zur Herausforderung für jeden Atemschutzgeräteträger wird.

Jeder neue Atemschutzgeräteträger muss sich vor dem Lehrgang einer arbeitsmedizinischen Untersuchung unterziehen, die bestätigt, dass der Feuerwehrdienstleistende den körperlichen Anforderungen im Atemschutzeinsatz aus medizinischer Sicht gewachsen ist. Diese Untersuchung muss jeder Träger von Atemschutzgeräten längstens alle drei Jahre wiederholen. Physische und psychische Belastbarkeit müssen gewährleistet sein.

Schlussendlich legten die jungen Feuerwehrler ihre Prüfung in der Atemschutzübungsstrecke in Herzogenaurach ab. Die Prüfung bewerteten die Ausbilder aus Herzogenaurach unter der Leitung von Kreisbrandmeister Patrick Dreher (Atemschutz). Alle Teilnehmer legten die Prüfung erfolgreich ab und sind nun für den Brandeinsatz gewappnet. Regelmäßige Übungen, Unterweisungen und Untersuchungen dienen künftig dazu, den Aufgaben zu jeder Zeit gewachsen zu sein. S. Weber

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