Aschbach
Jubiläum

Aschbacherinnen sind seit 50 Jahren im Einsatz für die Nöte der Frauen

"Sie geben dem Frauenbund ein Gesicht und eine Stimme", sagte Petra Sens. Zusammen mit der ersten Vorsitzenden Annemarie Ansorge leitet Sens als Stellvertreterin die sehr aktive Aschbacher Gruppe des ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Gründungsmitglieder wurden geehrt. Fotos: Evi Seeger
Die Gründungsmitglieder wurden geehrt. Fotos: Evi Seeger
+1 Bild

"Sie geben dem Frauenbund ein Gesicht und eine Stimme", sagte Petra Sens. Zusammen mit der ersten Vorsitzenden Annemarie Ansorge leitet Sens als Stellvertreterin die sehr aktive Aschbacher Gruppe des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), die ihr 50. Gründungsjubiläum feierte.

In der Pfarrkirche Sankt Marien versammelten sich die Mitglieder mit Pfarrer Wolfgang Dettenthaler, Diakon Hans Scherbaum und Festrednerin Andrea Friedrich vom Diözesanverband zum Dankgottesdienst. Ehrungen standen im Mittelpunkt der Feier, die danach im katholischen Pfarrheim stattfand. Dabei zeigte Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) die vielfältigen Aktivitäten des Frauenbunds auf: Im vergangenen Jahr hatten die Frauen Fasching, Maiandacht, autogenes Training, eine Muttertagsfeier und ein Sommerfest, Busfahrten und Ausflüge, Gedächtnistraining und eine Weihnachtsfeier durchgeführt. "Sie tragen damit dazu bei, dass unsere Kirche zukunftsfähig bleibt", lobte Krapp.

Seit 50 Jahren setze sich der Frauenbund für die Nöte der Frauen ein, so Vorsitzende Annemarie Ansorge. Mit dem Projekt "Frauen helfen Frauen" würden weltweit Frauen unterstützt, die in Armut leben. Daneben würden jedoch auch eigene Projekte gefördert. Spenden seien an die Lebenshilfe und den Hospizverein Bamberg sowie an "Ein Herz für Kinder" geflossen. Mit Hilfe der Aschbacher Frauen wurden Katechetinnen ausgebildet und Priester im Studium unterstützt. Auch örtliche Einrichtungen, so der Kindergarten und die Pfarrkirche, wurden bedacht. Die Einkehrtage und das jährlich zweimal stattfindende Frauenfrühstück seien immer gut besucht. Vorträge aller Art werden angeboten. Daneben pflege die Ortsgruppe Traditionen wie das Schmücken des Osterbrunnens.

30 Jahre als Vorsitzende

1969 von zwölf Frauen unter der Leitung von Charlotte Hüttl gegründet, gehören der Vereinigung heute 71 Mitglieder an. Als die Gründungsvorsitzende drei Jahre später verstarb, übernahm Brunhilde Hertrich den Vorsitz. Hertrich leitete den Frauenbund 30 Jahre lang mit großem Engagement und wurde dafür zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Nach ihrem Rücktritt übernahmen Imelda Henz, Annemarie Ansorge und Elisabeth Dölz als Team die Leitung. Seit 2016 gehören neben den Vorsitzenden Annemarie Ansorge und Petra Sens Schatzmeisterin Gabi Badum und Schriftführerin Lotte Stern zum Vorstandsteam. Elisabeth Dölz wurde im Rahmen der 50-Jahr-Feier zum Ehrenmitglied ernannt. Die Diözesanvorsitzende Andrea Friedrich zeichnete die Gründungsmitglieder Marianne Dorbert, Betti Gerber, Ehrenvorsitzende Brunhilde Hertrich, Elisabeth Knoll, Hildegard Reus, Dora Schell, Irma Seeger, Maria Seeger, Annemarie Stütz, Irmgard Weiß und Franziska Werner für ihre Treue zum Frauenbund aus.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren