Laden...
Knetzgau
Bürgergespräch

Arztpraxis kommt nach Knetzgau

Eine Arztpraxis wird sich ab Juni in Knetzgau niederlassen. Dies erfuhren die Zeller Bürger bei einem Bürgergespräch von CWG und SPD im Knetzgauer Gemeindeteil. Ab 15. Juni verlegt Elena Popa ihre Hau...
Artikel drucken Artikel einbetten

Eine Arztpraxis wird sich ab Juni in Knetzgau niederlassen. Dies erfuhren die Zeller Bürger bei einem Bürgergespräch von CWG und SPD im Knetzgauer Gemeindeteil. Ab 15. Juni verlegt Elena Popa ihre Hautarztpraxis nach Knetzgau in die ehemalige Villa der Familie Mendel, wie Bürgermeister Stefan Paulus am Donnerstag mitteilte.

Die aus Rumänien stammende Dermatologin Elena Popa hatte im Juli 2017 ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Medizinerin war zunächst in Eltmann tätig gewesen. Der Landkreis hatte damals die Hautärztin und einen Kollegen vorgestellt, nachdem der zuvor in Haßfurt tätige Hautarzt, der einzige im Landkreis, seine Tätigkeit beendet hatte.

In vielen Bürgergesprächen von CWG und SPD war die ärztliche Versorgung ein wichtiges Thema. Die CWG, SPD und Bürgermeister Stefan Paulus haben daraufhin nach eigenen Angaben Verhandlungen geführt. Die Familie Popa hat nun angekündigt, nach der Wohnung auch die Praxis nach Knetzgau zu verlagern. Das denkmalgeschützte Anwesen an der Hauptstraße war lange dem Verfall preisgegeben.

Weitere Bemühungen

"Wir freuen uns über diesen Schritt und heißen Familie Popa herzlich willkommen", sagten Fraktionssprecher Robert Beetz und Dritte Bürgermeisterin Susanne Haase Leykam. Und Karl Weißenberger, Vorstandsmitglied der SPD Knetzgau: "Es freut uns, dass wir schon ein erstes Versprechen vor dem eigentlichen Wahltermin einlösen können. Und wir glauben, dass nach der Umgestaltung des Rathausumfeldes ein weiterer Arzt den Weg nach Knetzgau finden wird."

Ein ebenfalls wichtiges soziales Thema, das die Menschen umtreibt, ist die Frage nach bezahlbaren Kurzzeitpflegeplätzen. "Die Gemeinde muss sich hier auch finanziell engagieren, damit vor allem die Kurzzeitpflege organisiert und bezahlt werden kann. Auch bei der Suche nach Grundstücken wird sich die Kommune beteiligen", so Paulus; er kündigte an, sich um eine interkommunale Lösung zu bemühen. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren