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Persönlichkeit

Arzt mit Leib und Seele: Roland May feiert 75. Geburtstag

"Vor hundert Jahren war man damit ein Methusalem. Jetzt werd ich 75," stellt der Michelauer Arzt Dr. Roland May fest und lächelt still vor sich hin, so als könne er es selbst noch gar nicht so richtig...
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Roland May feiert heute 75. Geburtstag. Foto: Klaus Gagel
Roland May feiert heute 75. Geburtstag. Foto: Klaus Gagel

"Vor hundert Jahren war man damit ein Methusalem. Jetzt werd ich 75," stellt der Michelauer Arzt Dr. Roland May fest und lächelt still vor sich hin, so als könne er es selbst noch gar nicht so richtig glauben. Doch den Fortschritten der Medizin und Ärzten wie ihm haben es viele Menschen heute zu verdanken, dass sie ein hohes Alter erreichen.

Als Arzt mit Leib und Seele, als einen, der seinen Beruf mit großer Hingabe zu seinen Patienten ausübte und immer noch ausübt, so kennen ihn die Michelauer und seine Freunde vom Roten Kreuz. Doch auch an ihm ist das Alter nicht spurlos vorüber gegangen. Schon zweimal musste er dringend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und so sieht man ihn immer öfter mit seinen Walking-Stöcken durch Michelau laufen.

Jahrzehntelang leitete er eine der größten Gemeinschaftspraxen in Nordbayern. Im Oktober 2017 übernahm die Tochter, Judith May, die Leitung der Gemeinschaftspraxis.

Geboren wurde der heute 75-Jährige in Burgellern bei Bamberg. "Arzt wollt ich immer schon werden", bekennt Roland May auf die Frage, was ihn denn zu dem Beruf gebracht habe. Studiert hat er letztlich in Würzburg. Durch den Kontakt mit dem Zweiten Bürgermeister Hans Gagel kam er 1976 nach Michelau, wo er seine Praxis eröffnete. Ein Glücksfall für die Korbmachergemeinde. Mit einer bewundernswürdigen fachlichen Kompetenz kümmerte er sich nicht nur um die tägliche Versorgung seiner Patienten, sondern stellte seine vorbildliche Einsatzbereitschaft auch als Notarzt bei Unfällen oder bei nächtlichen Akutfällen immer wieder unter Beweis.

Doch diese Belastungen sind vorbei. "Ich möchte, dass es meiner Familie gut geht und deshalb bin ich für meine Enkel da." Darin sieht er heute seine Lebensaufgabe. kag

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