Bamberg
Tagung

Archäologen treffen sich in Bamberg

Angehende Archäologen aus ganz Europa präsentieren vom 25. bis 27. April ihre Forschungsergebnisse auf einer öffentlichen Tagung in Bamberg. Anlass ist das zum vierten Mal an der Otto-Friedrich-Univer...
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Angehende Archäologen aus ganz Europa präsentieren vom 25. bis 27. April ihre Forschungsergebnisse auf einer öffentlichen Tagung in Bamberg. Anlass ist das zum vierten Mal an der Otto-Friedrich-Universität stattfindende Studentische Archäologie-Symposium Bamberg - kurz Saba. Zum Eröffnungsvortrag am Donnerstag, 25. April, wird Volker Hilberg über die Forschungsgeschichte der Wikingersiedlung Haithabu in Schleswig referieren. Passend zum 25. Jubiläum des Unesco-Weltkulturerbes Bamberg stellt Hilberg in seinem Vortrag "120 Jahre Haithabu-Forschung - Der Weg von einer Ausgrabungsstätte zum Welterbe" den Weg zur Aufnahme Haithabus in die Welterbeliste der Unesco vor.

An den folgenden beiden Tagen bekommen Interessierte die Gelegenheit, archäologische Forschung von Universitäten aus England, Spanien, den Niederlanden, Polen, Tschechien, Österreich und Deutschland kennenzulernen. Die Themen erstrecken sich dabei von altsteinzeitlichen Figurinen über römische Grabdenkmäler, mittelalterliche Tierbestattungen, Technikgeschichte und Befestigungswesen, bis hin zu neuzeitlichen Garnisonsfriedhöfen und modernen archäologischen Theorien zu Geschlechterrollen in der Jungsteinzeit, teilt die Uni Bamberg mit. Der Eröffnungsvortrag wird in englischer, die anderen Vorträge in englischer und deutscher Sprache gehalten. Unterstützt wird die Tagung von den archäologischen Lehrstühlen der Universität Bamberg, dem Zentrum für Mittelalterstudien, der Fachschaft GUK und örtlichen Grabungsfirmen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Zur besseren Planung bittet der Arbeitskreis um vorherige Anmeldung unter "info.saba19@gmail.com". Weitere Infos sowie das Tagungsprogramm findet sich auf www.saba2019.blogspot.com. red

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