Lichtenfels

Arbeitsmarkt im eisigen Griff

Die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung erhöhte sich hauptsächlich witterungsbedingt um 203 Personen.
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Im Januar hielt der Winter die Region des Arbeitsagenturbezirks Bamberg-Coburg fest im Griff. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich im Landkreis Lichtenfels zum Jahresauftakt aufgrund des einbrechenden Winters um 203 Personen (+15,9 Prozent) auf 1481.

Trotz der eisigen Temperaturen fiel der Januaranstieg aufgrund der hohen Auslastung der Baubetriebe etwas geringer aus als in 2018. Ende Januar waren 26 Menschen weniger (-1,7 Prozent) auf Beschäftigungssuche als vor zwölf Monaten. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich seit Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent (Vorjahr 3,9 Prozent).

"Obwohl der Winter heuer im Januar nicht lange auf sich warten ließ, erhöhte sich die Arbeitslosigkeit etwas weniger stark als in 2018. Der Anstieg lag sichtbar unter der 2000 Marke. Das Jahresende ist ein typischer Kündigungstermin und es laufen befristete Verträge aus. Des Weiteren wird verstärkt in den witterungsabhängigen Berufen das Personal vorübergehend ausgestellt. Die Folge ist, dass im Januar die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg mit Abstand den größten Anstieg verzeichnet. Da in den Außenberufen der Männeranteil dominiert, steigt ihre Arbeitslosigkeit im Gegensatz zu dem der Frauen überproportional an. Sobald der Frühling in den Startlöchern steht, sinkt sie wieder durch die Wiedereinstellungen sehr geschwind. Bei günstigen Witterungsverhältnissen könnte daher die Arbeitslosigkeit Ende Februar bereits wieder leicht sinken." So lautet das Resümee von Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. red

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