Kronach
Arbeitsmarktbericht

Arbeitslosenzahl im Landkreis auf dem niedrigsten Stand seit 1991

Im Landkreis Kronach ist die Zahl der Arbeitslosen auf dem niedrigsten Stand seit 1991. Der Herbstaufschwung zog sich bis in den November hinein. Die Arbeitslosigkeit reduzierte sich im Landkreis um w...
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Im Landkreis Kronach ist die Zahl der Arbeitslosen auf dem niedrigsten Stand seit 1991. Der Herbstaufschwung zog sich bis in den November hinein. Die Arbeitslosigkeit reduzierte sich im Landkreis um weitere 22 Personen oder 2,2 Prozent. Aktuell sind 991 Menschen auf Beschäftigungssuche. Gegenüber dem Vorjahresmonat reduzierte sich diese Zahl um fünf Personen oder 0,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt wie im Oktober und vor einem Jahr 2,6 Prozent. Das ist deutlich unter der Marke zur Vollbeschäftigung, von der man ab einer Quote von 3,0 Prozent spricht.

Noch 817 Arbeitsplatzangebote

Aus dem Landkreis Kronach gingen im letzten Monat 96 versicherungspflichtige Stellenangebote beim Arbeitgeberservice ein. Das sind 36,8 Prozent (-56 Stellen) weniger als im letzten Jahr. Es gibt 817 Arbeitsplatzangebote im Bestand. 2017 waren es 6,3 Prozent (+55 Offerten) mehr gewesen.

Arbeitslosenquote bei 2,7 Prozent

Auch im gesamten Agenturbezirk Bamberg-Coburg sank die Arbeitslosigkeit nochmals leicht. Im Gegensatz zum Oktober (-457 Personen) ließ mit Einsetzen der ersten Frostnächte und Schneeflocken die Verringerung jedoch merklich nach. Die Zahl der Arbeitslosen reduzierte sich um 32 Personen (-0,3 Prozent) auf 9384. Sie liegt somit den dritten Monat in Folge wieder unter der 10 000er-Marke.

Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk beträgt wie im Oktober 2,7 Prozent. Seit dem letzten Jahr hat die Arbeitslosigkeit um 243 Personen (-2,5 Prozent) abgenommen. Mit den kürzer werdenden Tagen und sinkenden Temperaturen scheint auf den ersten Blick auch der Arbeitsmarkt an Agilität zu verlieren. Die Arbeitslosenzahl sinkt zwar nur noch ein wenig, doch unter der Oberfläche gibt es viel Bewegung.

In den letzten vier Wochen meldeten sich 1441 Männer und Frauen arbeitslos, 67 (+4,9 Prozent) mehr als vor einem Jahr. 1075 Personen fanden eine neue Beschäftigung, 76 (-6,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

Auch Jugendarbeitslosigkeit sinkt

Besonders die Jüngeren profitierten wie in den beiden Monaten zuvor vom Herbstaufschwung: Die Jugendarbeitslosigkeit (bis 25 Jahre) sank im November um 9,4 Prozent beziehungsweise 94 Personen auf 906. Seit dem letzten Jahr verringerte sich ihre Zahl um 8,8 Prozent (-87). Und es gibt auch 195 Langzeitarbeitslose (-11,3 Prozent) weniger als noch vor einem Jahr. Aktuell sind 1531 Personen langzeitarbeitslos. red

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