Auch der Winteranfang ändert nichts an den bisher niedrigsten Arbeitslosenzahlen in der Region, heißt es im aktuellen Bericht der Agentur für Arbeit Fürth. Demnach waren im Dezember im Landkreis Erlangen-Höchstadt 1344 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind zwei Personen oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat, aber 141 oder 9,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 1,7 Prozent, bleibt damit seit einem Monat unverändert, liegt jedoch 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Dezember 2017.

Die Personalnachfrage ist deutlich zurückgegangen und insgesamt unter Vorjahresniveau. So haben die lokalen Arbeitgeber 166 offene Stellen gemeldet. Das sind 29,1 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 26,7 Prozent mehr als im Dezember letzten Jahres. Im Jahresverlauf wurden 2514 Vakanzen gemeldet. Das sind 111 Ausschreibungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit aktuell 966 offenen Stellen umfasst der Bestand 32 Angebote weniger als im Vormonat und 40 Stellen weniger als vor einem Jahr.

Im Erlanger Stadtgebiet waren im Dezember 2166 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 34 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat und 50 oder 2,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,4 Prozent, liegt damit 0,1 Prozentpunkte niedriger als ein Monat zuvor und 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert vom Vorjahresmonat.

Die Personalnachfrage ist zwar abgeschwächt, bleibt jedoch insgesamt leicht über Vorjahresniveau. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 323 offene Stellen gemeldet. Das sind 19 Ausschreibungen weniger als ein Monat zuvor, aber 42 mehr als vor einem Jahr. Im Jahresverlauf wurden 3708 Vakanzen gemeldet. Das sind 39 Ausschreibungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit derzeit 1259 offenen Stellen umfasst der Bestand neun Angebote weniger als im November, aber 63 mehr als im Dezember 2017. red