Steinberg
90. Geburtstag

Arbeit prägte sein Leben

Noch geistig sehr fit für sein Alter erzählt Rudolf Stauch bei seinem 90. Geburtstag aus seinem Leben. Der Jubilar wuchs im Nachbarort Wilhelmsthal in einer sechsköpfigen Familie auf und musste schon ...
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Rudolf Stauch (Fünfter von links) mit seiner Familie und Bürgermeisterin Susanne Grebner (Fünfte von rechts).  Foto: Heike Schülein
Rudolf Stauch (Fünfter von links) mit seiner Familie und Bürgermeisterin Susanne Grebner (Fünfte von rechts). Foto: Heike Schülein

Noch geistig sehr fit für sein Alter erzählt Rudolf Stauch bei seinem 90. Geburtstag aus seinem Leben. Der Jubilar wuchs im Nachbarort Wilhelmsthal in einer sechsköpfigen Familie auf und musste schon früh als Kind mit Korbflechten zum Familienunterhalt beitragen. Die harte Zeit in seiner Jugend und die Entbehrungen des Zweiten Weltkriegs und die schlechte wirtschaftliche Lage in der Nachkriegszeit haben ihn bis heute geprägt. Aber mit seinem starken Willen und mit unbändigem Fleiß hat er es im Leben zu etwas gebracht.

Anfang der 1950er Jahre arbeitete er in der Zeche Schlegel & Eisen in Langenbochum-Herten in Westfalen. In dieser Zeit heiratete er seine Jugendliebe Agnes, mit der er vor zwei Jahren Eiserne Hochzeit feierte. Nach dem Krieg arbeitete er bei der Fernwasserleitung und hat die Wasserleitung in Wilhelmsthal mit gegraben. Nach dreijähriger Tätigkeit bei Loewe in Kronach arbeitete er im Straßen- und Kanalbau in Würzburg und bei der Firma Günther, Stadtsteinach.

Anfang der 1960er Jahre baute er in Steinberg ein Haus, in dem seine beiden Söhne geboren wurden. Hier wohnt er noch heute mit seiner Ehefrau Agnes und wird von seiner Tochter und seinem Schwiegersohn umsorgt. In seiner Rentnerzeit trat Rudolf Stauch am 1. Januar 1989 der Feldgeschworenenvereinigung Kronach bei und war für diese über 25 Jahre lang aktiv. Er ist noch Mitglied beim Sportverein und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sein Wunsch ist es, noch viele Jahre mit seiner Agnes im gemeinsamen Heim verbringen zu können und möglichst viel Besuch von seiner Familie, den drei Kindern sowie drei Enkelkindern zu erhalten.

Zu den Gratulanten zählte auch Wilhelmsthals Bürgermeisterin Susanne Grebner.

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