Pretzfeld

Antrag aus Oberzaunsbach wird heiß diskutiert

Die Stimmung war aufgeheizt in der Sitzung des Marktgemeinderats in Pretzfeld. Nach langen Diskussionen zur Aufbereitung des Haushaltsvorberichtes wurde unter anderem der Antrag der Wählergemeinschaft...
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Die Stimmung war aufgeheizt in der Sitzung des Marktgemeinderats in Pretzfeld. Nach langen Diskussionen zur Aufbereitung des Haushaltsvorberichtes wurde unter anderem der Antrag der Wählergemeinschaft Pretzfeld-Altreuth (WPA) besprochen. Die WPA schlug vor, einen Betrag von 50 000 Euro in den Haushalt einzustellen, um zum Beispiel die Nutzung von Regenwasser, den Kauf von Solarkollektoren oder die Umstellung von Heizungsanlagen auf nachwachsende Rohstoffe gemeindlich zu fördern.

Steffen Lipfert (FW) wollte auch Wärmepumpen in den Beschluss aufnehmen. Walther Metzner (WPA) erklärte, dass eine Förderung Bürger anregen könnte, mehr auf erneuerbare Energien zu setzen. Hans-Jürgen Müller (SPD/Ökologen) fand den Gedanken gut, schlug aber vor, weitere Details auszuarbeiten. Gerhard Mühlhäußer (CSU/BB) fand die Idee ebenfalls grundsätzlich gut, wunderte sich aber, dass die Gemeinde wohl "Geld ohne Ende habe". Es sei auch keine Pflichtaufgabe der Gemeinde.

Gerhard Kraft (FW) fehlte ein Konzept und er zitierte Metzner, dass man das "wohl unter Wahlkampf abhaken" könne. Mühlhäußer beantragte, den Punkt zu vertagen, da das auch Satzungsänderungen nötig mache. Dem stimmte das Gremium zu.

Danach wurde ein Antrag der Dorfgemeinschaft Oberzaunsbach heiß diskutiert. Renate Hofmann (WIR) hatte beantragt, dass die Verwaltung beim Landratsamt erwirken solle, dass die bisherigen Bacheinstiege erhalten und die Geländer an den Brücken fortführend erneuert werden. Leitungen sollten erdverkabelt und die Stützmauern stabilisiert werden.

Missverständnisse gab es bei den Geländern, denn die werden wohl erneuert, allerdings nicht an den privaten Brücken. Die Versorgungsträger waren von der Verwaltung angeschrieben worden. Die Stützmauern sind Privateigentum und werden deshalb nicht erneuert.

Gerhard Kraft forderte, dass ins Protokoll aufgenommen wird, dass auch Leerrohre vergraben werden. Steffen Lipfert wollte wissen, warum es keine Dorferneuerung gegeben hat. Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökologen) gab an, dass der Hauptgrund gewesen war, dass Eigentümer keinen Grund abgeben wollten.

Danach diskutierte das Gremium, ob in Wannbach drei Garagen und eine Darre am früheren Lehrerhaus abgebrochen werden sollen. Die Räte beschlossen erst einmal, die Darre abbrechen zu lassen.

Die Bürgermeisterin informierte, dass das Landratsamt dem Verein "Solawi" entgegen dem Beschluss des Marktgemeinderates erlaubt hat, bis 2025 25 Kubikmeter Wasser jährlich aus der Trubach zu entnehmen.

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