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Anglernachwuchs bastelt Schwimmer

Aisch — Zum Schwimmer-Basteln trafen sich am Samstag schon zum zweiten Mal in diesem Monat eifrige Jungfischer im Aischer Fischerheim. Schwimmer heißen im Fachausdruck "Posen". Thomas Riethmüller und ...
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Thomas Riethmüller (Mitte) zeigt den Jungs das Schleifen von Kork an der Maschine. Stehend von links: Martin, Karlheinz Hasieber, Linus, Kilian und Malte.  Foto: Johanna Blum
Thomas Riethmüller (Mitte) zeigt den Jungs das Schleifen von Kork an der Maschine. Stehend von links: Martin, Karlheinz Hasieber, Linus, Kilian und Malte. Foto: Johanna Blum

Aisch — Zum Schwimmer-Basteln trafen sich am Samstag schon zum zweiten Mal in diesem Monat eifrige Jungfischer im Aischer Fischerheim. Schwimmer heißen im Fachausdruck "Posen".

Thomas Riethmüller und der Zweite Jugendleiter Karlheinz Hasieber leiteten die jungen Leute fachkundig an. "Wir zeigen den Jugendlichen, wie man aus Naturmaterialien wie Balsaholz, Kork, Tanne, Schilfrohr, aber auch aus Federkielen, Stachelschweinborsten und Wachteleiern Schwimmer bauen kann.

Mit großem Eifer waren Malte Pecher (10), Linus Löffler (13), Martin Sixt (14) und Kilian Philipp (12) bei der Sache.

"Ein Schwimmer oder eine Pose zeigt dem Angler an, wenn ein Fisch angebissen hat", so Kilian sachkundig. "Der Schwimmer geht unter, weil der Fisch nach dem Anbiss fliehen möchte und die Pose weg oder nach unten zieht", vervollständigt Linus die Information.

Mit der Schleifmaschine

Thomas Riethmüller zeigt den Jungfischern den Umgang mit der Schleifmaschine, die den Korken schleift. Hier ist Vorsicht geboten. "Geht auch sorgsam mit den Wachteleiern um. Eier sind Eier!", mahnt er. Auch das Balsaholz sei empfindlich. Jeder der jungen Leute durfte sich aussuchen, welche Materialien er zum Schwimmerbau benutzt.

Sie schleiften, bemalten, umwickelten und lackierten ihre Werke. Es entstanden sogar mehrstufige Schwimmer. Schön bunt sehen am Ende die Posen dann aus - und sie sind günstiger und vor allem umweltfreundlicher als die gekauften.

Im Frühjahr hatten die Jugendlichen Angelgewichte gebaut. "Die sind aus Stein und nicht aus Blei, was auch wieder der Umwelt zugute kommt", erläutert Karlheinz Hasieber.

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