Thurnau
Projekt

An der Alten Allee in Thurnau entsteht ein Mehrgenerationenhaus

Direkt neben der Tagespflege der Diakonie an der Alten Allee entsteht ein Mehrgenerationenhaus. In dem Gebäude sind acht Wohneinheiten, aufgeteilt in Zwei- und Dreizimmerwohnungen geplant. Auf einer F...
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Über den Baufortschritt freuen sich (von links) Clemens Ulbrich vom "Forum Wohnbau" sowie Irmgard Hoffmann, Dekanin Martina Beck und Norbert Lawatsch vom Diakonieverein. Foto: Horst Wunner
Über den Baufortschritt freuen sich (von links) Clemens Ulbrich vom "Forum Wohnbau" sowie Irmgard Hoffmann, Dekanin Martina Beck und Norbert Lawatsch vom Diakonieverein. Foto: Horst Wunner

Direkt neben der Tagespflege der Diakonie an der Alten Allee entsteht ein Mehrgenerationenhaus. In dem Gebäude sind acht Wohneinheiten, aufgeteilt in Zwei- und Dreizimmerwohnungen geplant.

Auf einer Fläche von über 600 Quadratmetern können in dem dreigeschossigen Gebäude junge Familien und ältere Menschen eine barrierefreie und behindertengerechte Bleibe finden. Norbert Lawatsch vom Diakonieverein brachte es auf den Punkt: "Das ist eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Tagespflege und Sozialstation, da sind wir gern mit eingestiegen." Bürgermeister Martin Bernreuther sprach von einer "echten Bereicherung, weil Thurnau neue Wohnungen braucht". Das Schöne daran sei zudem, dass das Objekt nahe am Ortszentrum liegt und gut erreichbar ist.

Bauträger ist das Unternehmen "Forum Wohnbau" aus Fölschnitz, dessen Geschäftsführer Clemens Ulbrich den Mix aus Wohnen in verschiedenen Lebensstufen unter einem Dach hervorhob. "Wir wollten bewusst weg von der Trennung zwischen Jung und Alt und hin zum Zusammenführen der Generationen." Im Mai 2020 sollen die ersten Bewohner in die knapp über zwei Millionen teuere Investition einziehen. Die können idealerweise sämtliche Dienste der Diakoniestation und der Tagespflege in Anspruch nehmen. Dazu zählen Beratung, Pflegeleistungen, Betreuungsleistungen, Essen auf Rädern und schnelle Hilfe in Notlagen.

Waltraud Jarosch hat das Projekt über die Jarosch-Stiftung erst möglich gemacht, genau wie die daneben liegende Tagespflege. Ihr und dem Diakonieverein galt der Dank von Martin Bernreuther: "Beide sind ein Geschenk für die Gemeinde."

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