LKR Erlangen-Höchstadt
Info-Veranstaltung

"Amt für ländliche Entwicklung ist unverzichtbar"

Über die Situation im Amt für ländliche Entwicklung in Ansbach sowie die laufenden Verfahren im Rahmen der Flur- und Dorferneuerung im Zuständigkeitsbereich informierte Amtsleiter Gerhard Jörg Innenmi...
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Amtsleiter Gerhard Jörg (von links) im Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann, Hans Herold, Andreas Schalk und Walter Nussel Foto: privat
Amtsleiter Gerhard Jörg (von links) im Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann, Hans Herold, Andreas Schalk und Walter Nussel Foto: privat

Über die Situation im Amt für ländliche Entwicklung in Ansbach sowie die laufenden Verfahren im Rahmen der Flur- und Dorferneuerung im Zuständigkeitsbereich informierte Amtsleiter Gerhard Jörg Innenminister Joachim Herrmann im Rahmen einer Informationsveranstaltung. Herrmann wurde begleitet von den Landtagsabgeordneten Walter Nussel (ERH) sowie Hans Herold (NEA) und Andreas Schalk (Ansbach).

Jörg war es ein Hauptanliegen, den Gästen die Personalsituation im Amt darzulegen. Schließlich gehen in den nächsten fünf Jahren 55 Mitarbeiter - das sind exakt ein Drittel der insgesamt 165 Beschäftigten - in den Ruhestand. Sie sind momentan 60 Jahre und älter, so der Amtsleiter. Der wünscht sich mehr Ausbildungsstellen, um die eintretende Vakanz auffangen zu können. Da hofft er, bei Finanzminister Albert Füracker auf offene Ohren zu stoßen.

Laut Jörg dauert die Ausbildung für angehende Beamte im Mittleren Dienst dreieinhalb Jahre. Weiterer Schwerpunkt waren die 190 laufenden Verfahren im Rahmen der Flur- und Dorferneuerung und der integrierten ländlichen Entwicklung. Vor allem im Raum Erlangen-Höchstadt sei da viel passiert, was Walter Nussel natürlich gerne hörte, zumal er auch einige Verfahren wie z. B. in Röckenhof bei Kalchreuth und in Mühlhausen mit angestoßen hat. Laut Jörg sei vor allem in Mühlhausen (Flur- und Dorferneuerung) viel passiert.

Auch in Vestenbergsgreuth/Kleinweisach sowie Nackendorf/Medbach tue sich etwas. Angesprochen wurde auch die Doferneuerung in Wachenroth mit dem Ausbau der Staatsstraße. Bekanntlich gibt es dabei Probleme mit dem Bodenaushub, der teilweise als Abfall behandelt wird. Nussel setzt sich schon seit längerer Zeit dafür ein, dass das Material wieder verwendet werden kann. Erfreulich sei auch der Bahnhofsumbau in Hagenbüchach, in dem sich jetzt ein Café befindet.

Nussels Fazit: "Wenn wir den ländlichen Raum stärken und gleiche Lebensbedingungen schaffen wollen, dann benötigen wir solche Institutionen wie das Amt für ländliche Entwicklung. Sie sind unverzichtbar."

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