Kupferberg
verkehrssicherheit

Ampel am Markplatz Kupferberg zeigt Grün

Die neue Fußgängerampel am Marktplatz in Kupferberg ist fertig. Sie steht an der Bundesstraße 289 in der Ortsmitte. Am Donnerstagnachmittag warteten Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt in Bayreuth, ...
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Siegfried Beck, Alfred Kolenda, Manfred Amschler und Klaus Peter Söllner (von links) bei der ersten Querung der Bundesstraße an der Fußgängerampel am Kupferberger Marktplatz.  Foto: Klaus-Peter Wulf
Siegfried Beck, Alfred Kolenda, Manfred Amschler und Klaus Peter Söllner (von links) bei der ersten Querung der Bundesstraße an der Fußgängerampel am Kupferberger Marktplatz. Foto: Klaus-Peter Wulf

Die neue Fußgängerampel am Marktplatz in Kupferberg ist fertig. Sie steht an der Bundesstraße 289 in der Ortsmitte. Am Donnerstagnachmittag warteten Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt in Bayreuth, Landrat Klaus Peter Söllner, Manfred Amschler vom Landratsamt und Bürgermeister Alfred Kolenda auf das erste Grün.

"Die Fußgänger erhalten damit eine sichere Möglichkeit zur Querung der Bundesstraße. Die Gesamtkosten betragen rund 65 000 Euro", sagte Siegfried Beck.Alfred Kolenda betonte, dass die Ampel schon seit Jahren ein Wunsch des Stadtrats war. Er freute sich vor allem für die Senioren, Schüler und behinderten Mitmenschen, die nun sicher die B 289 überqueren können.

"Wir haben im September die Errichtung angeordnet. Sie führt zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation am Marktplatz", strich Landrat Klaus Peter Söllner heraus.

Die Verkehrsbelastung der Bundesstraße 289 liegt in diesem Bereich bei etwa 3000 Kraftfahrzeugen pro Tag. Bei der Suche nach nach einem geeigneten Standort für die Lichtsignalanlage achtete man insbesondere auf eine Verbesserung der Sicherheit des Schulwegs. Damit kam nur die unmittelbare Nähe zur Haltestelle am Rathaus infrage.

Dafür mussten entsprechende Leitungsquerungen und die Aufstellbereiche geschaffen werden. Auf Seite der Bäckerei Dumler stellte die Stadt Kupferberg einen ihrer Parkplätze zur Verfügung. Im Gehwegbereich trägt die Stadt als Baulastträger die Kosten. Die Wartebereiche beiderseits der Bundesstraße sind behindertengerecht mit sogenannten taktilen Platten in weißer Farbe erstellt.

Hauptlast trägt der Bund

Nach der Planung und Ausschreibung wurden die Tiefbauarbeiten an die Firma Lischke aus Helmbrechts vergeben. Der Startschuss erfolgte Ende Oktober. Der Bund übernimmt als Straßenbaulastträger 55 000 Euro, die Stadt Kupferberg trägt für die Gehwege den Rest von 10 000 Euro.

Ein großer Dank aller Beteiligten galt den Verkehrsteilnehmern, Anliegern und Gewerbetreibenden für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit. kpw

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