Redwitz

Am "Geburtsbaum" klappern Metalläpfel

Das Projekt von Gemeinde und Bürgerverein Lebendiges Redwitz im Gries hält die Namen der Neugeborenen fest.
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Der Geburtsbaum steht bereits; statt des Trassierbandes bringt die Gemeinde eine feste Absperrung an.  Foto: Thomas Micheel
Der Geburtsbaum steht bereits; statt des Trassierbandes bringt die Gemeinde eine feste Absperrung an. Foto: Thomas Micheel

Eine erfreuliche Nachricht für die Gemeinde: Die Regierung von Oberfranken gewährt einen Zuschuss für die Neugestaltung der Außenanlagen um das Bürgerhaus und des Hölleingeländes. Dieser ist beachtlich. Von den Gesamtkosten der Maßnahmen in Höhe von 1 282 299 Euro sind 1 282 200 Euro förderfähig. Hierauf wird aus dem Programm "Innen statt außen" ein Zuschuss von 80 Prozent gewährt. Das entspricht einer Summe in Höhe von 1 025 700 Euro.

Wahlleiterin Bianca Fischer

Als Wahlleiterin für die Kommunalwahlen berief der Gemeinderat Bianca Fischer, als Stellvertreter Rolf Kneipp. Nachdem der Aufwand für die Wahlhelfer bei der Kommunalwahl ähnlich hoch bzw. noch höher ist als bei der Landtags- und Bezirkswahl und es immer schwieriger wird, Wahlhelfer zur Mitarbeit zu motivieren, war sich das Gremium einig, das bisherige Erfrischungsgeld auf 40 Euro pro Tag für die Kommunalwahl 2020 zu erhöhen. Bisher wurden 25 Euro bezahlt.

Bürgermeister Christian Mrosek (CSU) verlas den Zuschussantrag des TTC Mannsgereuth für die Ersatzanschaffung von sechs Tischtennisplatten. Der Verein stellt derzeit vier Herren-, zwei Damen- und zwei Jugendmannschaften. Aufgrund des regen Spielbetriebs hat sich der Verein entschlossen, nach mehr als zehn Jahren für 3500 Euro neue Tischtennisplatten anzuschaffen. Im Antrag wurde darauf hingewiesen, dass sich der TTC Mannsgereuth seit Vereinsgründung 1974 vollkommen eigenständig finanziere. Der Gemeinderat gewährte einen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro.

Zustimmung gaben die Gemeinderatsmitglieder zum Aufstellen eines "Geburtsbaums" im Gries als gemeinsames Projekt der Gemeinde und des Bürgervereins Lebendiges Redwitz. Der Metallbaum wurde vom Verein gespendet. Die Gemeinde wurde gebeten, ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen. Der Baum ist mittlerweile im Gries aufgestellt. Am Baum sollen auf Metalläpfeln die Namen der neugeborenen Kinder ab Jahrgang 2019 angehängt werden. Um Verletzungen durch die scharfen Metallkanten zu vermeiden, wird von der Gemeinde noch eine Absperrung angebracht und auch die Kosten dafür übernommen.

P44 mod scheint vom Tisch

Verwaltungsrat Heinrich Dinkel informierte, dass im vorläufigen Prüfbericht der Bundesnetzagentur im Rahmen des zweiten Entwurfs des Netzentwicklungsplans Strom durch die Bundesnetzagentur die Alternativen der P44 mod nicht mehr erwähnt sind. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass das Projekt P44 und seine Alternativen im Netzentwicklungsplan 2017 bis 2030 eingehend geprüft und ausführlich dargestellt wurden. Im jetzt vorliegenden Netzentwicklungsplan 2019 bis 2030 begrenzt die Bundesnetzagentur ihre Untersuchung wieder auf die Vorzugslösung der Übertragungsnetzbetreiber P44, welche sie auch ursprünglich beantragt haben. In der veröffentlichten Liste der bestätigungsfähigen Maßnahmen ist das Projekt P44 noch genannt, die P44 mod nicht mehr.

Bürgermeister Mrosek gab bekannt, dass der fertiggestellte Radweg zwischen Unterlangenstadt und Trainau am 11. Oktober um 14 Uhr eingeweiht wird. Jürgen Gäbelein fragte nach dem Sachstand der Straßenbauarbeiten im Gässla. Hierzu ließ Joachim Stefan wissen, dass in der kommenden Zeit noch Wasserleitungsschieber ausgetauscht, private Gasanschlüsse verlegt, Kabelarbeiten durchgeführt und Leuchten erneuert werden. Der Abschluss der Baumaßnahme sei für Ende des Jahres geplant.

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