Eltmann

Am Burgstall geht es weiter

Die Universität Bamberg setzt die Erforschung der früheren Burganlage bei Eltmann fort und sucht Helfer.
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Im Winter, wenn der Wald kein Laub trägt, sind die Konturen der ehemaligen Burg aus der Luft zu erkennen. (Drohnen-Foto von Daniel Purkert, Stadt Eltmann). Am 4. Mai können interessierte Helfer dabei sein, wenn das nähere Umfeld des Burgstalls genauer unter die Lupe genommen wird.
Im Winter, wenn der Wald kein Laub trägt, sind die Konturen der ehemaligen Burg aus der Luft zu erkennen. (Drohnen-Foto von Daniel Purkert, Stadt Eltmann). Am 4. Mai können interessierte Helfer dabei sein, wenn das nähere Umfeld des Burgstalls genauer unter die Lupe genommen wird.

Die Erforschung des Burgstalls bei Eltmann geht im Mai in ihre dritte Runde und interessierte Hobby-Forscher können sich als Helfer der Archäologen melden.

In den vergangenen zwei Jahren führte die Universität Bamberg auf dem Bergsporn Ausgrabungen und geoelektrische Untersuchungen durch, um mehr Informationen über die Burganlage zu erhalten, die sich dort im Mittelalter befunden hat. Oberirdisch sind nur die Abschnittswälle und -gräben zu erkennen; die Ausgrabungen brachten einige wertvolle Erkenntnisse.

In diesem Frühjahr steht nun das bisher unerforschte nähere Umfeld der Burg im Fokus. In einer engmaschigen Erforschung werden Auffälligkeiten gesucht, die Antworten geben können auf viele offene Fragen. Etwa, ob es den geheimnisvollen Gang im Hangbereich gibt, von dem Quellen aus dem 19. Jahrhundert berichten. Lässt sich die mittelalterliche Wegtrasse zum Eingang der Burg rekonstruieren? Welche Steinbrüche sind in der näheren Umgebung der Burg vorhanden? Wurde die Quelle am Fuß des Bergsporns von Burgbewohnern genutzt?

An der im Mai geplanten Suche nach auffälligen Geländeformationen und der Untersuchung des Bewuchses im Bereich der Bergflanken und des Spornrückens kann sich jeder Interessierte beteiligen. Zur Kartierung, die mithilfe von Koordinaten und Fotos erfolgt, sollten die Teilnehmer GPS-Geräte und Digitalkameras oder Smartphones mitbringen (wenn vorhanden, außerdem Klemmbrett und Zollstock). Die Daten werden für die Auswertung per E-Mail an die Universität in Bamberg gesendet.

Die Suchaktion findet statt am Samstag, 4. Mai, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist am Parkplatz am Ende des Loochweges. Wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig ist eine Anmeldung bei Britta Ziegler M.A., Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Telefonnummer 0951/8632377. sw

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