Nach drei Niederlagen in Folge steht die SpVgg Bayreuth in der Fußball-Regionalliga Bayern vor der heutigen Partie gegen den FC Memmingen (14 Uhr, Hans-Walter Wild-Stadion) erstmals in dieser Saison etwas unter Druck.


Regionalliga Bayern

SpVgg Bayreuth -
FC Memmingen

Zwar überraschte das 2:3 der SpVgg beim 1. FC Nürnberg II wegen der personellen Situation nicht, doch war sie vermeidbar. "Es waren Kleinigkeiten, die den Ausschlag gegeben haben", sagt der sportliche Leiter der Altstädter, Wolfgang Mahr. Die Ausgangslage vor der Partie gegen Memmingen ist mit der vor einigen Wochen vergleichbar: Nach drei Siegen zum Auftakt punkteten die Bayreuther dreimal nicht, es folgten drei weitere Siege und dann drei weitere sieglose Partien. Dem Gesetz der Serie folgend wären somit jetzt wieder drei Siege angesagt.


FCM mit neuem Trainer

Ein Sieg gegen Memmingen wäre insofern wichtig, da die SpVgg nur sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrelegationsplatzinhaber hat. Auch bei den Memmingern läuft es nicht rund: Sie trennten sich nach verkorkstem Saisonstart am Freitag von Trainer Stefan Anderl, der sportliche Leiter Bernd Kunze betreut aktuell den Tabellenvorletzten.
Die Personalsituation bei der SpVgg entspannt sich ein wenig: Nach abgesessener Sperre rückt Tobias Weber wieder in die Innenverteidigung. Ob es bei Darius Held (Entzündung im Knie) für einen Einsatz reicht, ist noch unklar. Sicher ausfallen werden Patrick Weimar (Rotsperre) und die verletzten Anton Makarenko und Julian Kolbeck. red