Ködnitz

Alter Flurstein ist restauriert

Der Ködnitzer Bauhof soll das Denkmal nun wieder bei Pinsenhof aufstellen. Dann wird gefeiert.
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Vor knapp einem Jahr begutachteten Kreisheimatpfleger Harald Stark (stehend) und Helmut Popp das alte Flurkreuz bei Pinsenhof, mittlerweile wurde es restauriert.  Foto: Archiv/Stephan Tiroch
Vor knapp einem Jahr begutachteten Kreisheimatpfleger Harald Stark (stehend) und Helmut Popp das alte Flurkreuz bei Pinsenhof, mittlerweile wurde es restauriert. Foto: Archiv/Stephan Tiroch
Die Restaurierung des beschädigten Flurdenkmals bei Pinsenhof durch Clemens Muth aus Ebensfeld ist abgeschlossen. Bei einer Besprechung mit Kreisheimatpfleger Harald Stark und dem Restaurator, so Heckel-Michel, sei die Gemeinde gebeten worden, über den Bauhof bei den Fundamentarbeiten und der Wiederaufstellung des Denkmals behilflich zu sein.
"Wir werden auch beim Setzen des Steines mit der Man-Power unseres Bauhofs dabei sein, und wir übernehmen auch gerne die Kosten für die geplante Einweihungsfeier", sagte der Bürgermeister.
Er würdigte das Engagement von Harald Stark und der Freunde der Plassenburg, die es mit einer Spendenaktion erst ermöglicht hätten, das Flurdenkmal zu restaurieren.


Es bleibt beim Nein

Zum wiederholten Mal befasste sich der Gemeinderat am Montagabend mit einem Bauantrag, der in der Vergangenheit immer wieder für Ärger gesorgt hatte. Es geht um den Bau einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle bei Ebersbach. Für das Vorhaben im Außenbereich besteht nur dann Aussicht auf eine Genehmigung, wenn eine Privilegierung vorliegt. Aber genau die liegt nach den Ausführungen von Bürgermeister Stephan Heckel-Michel (CSU) nicht vor. Damit waren den Räten die Hände gebunden, sie konnten kein gemeindliches Einvernehmen herstellen.
Vorab hatte sich der Bauausschuss ein Bild von den Örtlichkeiten gemacht. Privilegiert ist ein Vorhaben laut Gesetz unter anderem dann, wenn es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient. Doch diesen Nachweis konnte der Bauherr trotz großer Bemühungen bislang nicht erbringen. Die Ablehnung erfolgte einstimmig.


Dippold: Schwarzbauten

Reinhold Dippold (WGK) stellte noch fest, dass die bisher errichteten Gebäude nicht genehmigt und damit Schwarzbauten seien. Dippold bat darum, die Bauaufsichtsbehörde, sprich das Landratsamt zu bitten, hier tätig zu werden.
Mit Mehrkosten von rund 5000 Euro muss die Gemeinde Ködnitz beim Anschluss des Rathauses an den Kanal rechnen. Hier wird eine Trennung von Schmutz- und Regenwasser vorgenommen, auch der Hausanschluss der Wasserleitung wird erneuert. Die Arbeiten werden vom Bauhof ausgeführt, um Kosten zu sparen.
Derzeit sind laut Bürgermeister die Installationsarbeiten für Elektro- und Haustechnik in Vorbereitung. Auch neue Fenster müssten noch eingebaut werden. Daher sei der ursprünglich vorgesehene Fertigstellungstermin Mitte des Jahres wohl nicht einzuhalten, so Heckel-Michel.
Die beim letzten Starkregen aufgetretenen Probleme beim Anwesen Wehner in Fölschnitz sollen vor Ort durch den Bauausschuss besprochen werden.
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