Lonnerstadt

Alte Viehwaage soll ein Schmuckstück werden

"Das Häuschen kriegt eine ganz andere Optik", findet Regina Bruckmann, die Vorsitzende des Lonnerstadter Heimatvereins. In der Gemeinderatssitzung ging es u...
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Mit wildem Wein bewachsen ist die alte Viehwaage derzeit.  Foto: Evi Seeger
Mit wildem Wein bewachsen ist die alte Viehwaage derzeit. Foto: Evi Seeger
"Das Häuschen kriegt eine ganz andere Optik", findet Regina Bruckmann, die Vorsitzende des Lonnerstadter Heimatvereins. In der Gemeinderatssitzung ging es um die alte Viehwaage, die saniert und zu einem Schmuckstück in der Hauptstraße werden soll. Die Schätzkosten für die Sanierung (vor allem des Dachstuhls) und die Verschönerung sind mit 12 000 Euro veranschlagt.
An die Gemeinde richtete der Heimatverein die Bitte auf einen Zuschuss. Zehn Prozent sind die übliche Förderung, mit der die Gemeinde solche Vorhaben unterstützt. Hermann Popp (SPD-FWG) fand allerdings, dass die Viehwaage an ihrem angestammten Platz nicht so recht zur Geltung komme. "Abreißen und an anderer Stelle wieder aufbauen" war sein Vorschlag. "Wir (der Heimatverein) haben zu diesem Platz keine Alternative", entgegnete Regina Bruckmann.
Momentan stelle sich alles Grau in Grau dar. Sei erst einmal das Fachwerk schön gestrichen und der Platz gestaltet, falle die historische Anlage viel besser ins Auge und verschönere die Hauptstraße. Dort steht sie nach den Worten von Gerrit Hoppe (FW) "an einem markanten Eck".
Übrigens findet die alte Viehwaage auch einmal im Jahr eine schöne Verwendung: Im Advent wird darin die Krippe aufgestellt. Dann sind die Läden geöffnet und man kann die Krippenszene von außen einsehen. Dem Verein wurde der beantragte Zuschuss von 1200 Euro gewährt.

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