Unterpreppach
Kolping-Aktion

Alte Handys abgeben und damit Gutes tun

Ein kürzlich in der Mitgliederzeitung "Kolpingblatt" veröffentlichter Werbe-Artikel weckte bei der Kolpingsfamilie Unterpreppach-Reutersbrunn-Vorbach das Interesse, sich bei einer schlichten, aber Erf...
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Ein Werbe-Plakat weist auf die Sammelaktion der Kolpingsfamilie hin. Foto: Bruno Deublein
Ein Werbe-Plakat weist auf die Sammelaktion der Kolpingsfamilie hin. Foto: Bruno Deublein

Ein kürzlich in der Mitgliederzeitung "Kolpingblatt" veröffentlichter Werbe-Artikel weckte bei der Kolpingsfamilie Unterpreppach-Reutersbrunn-Vorbach das Interesse, sich bei einer schlichten, aber Erfolg versprechenden Aktion zu engagieren: nämlich beim Sammeln ausrangierter Handys, die in Schubfächern vieler Familien herumliegen.

Das Innenleben dieser Geräte ist bei entsprechender Aufarbeitung noch einiges Geld wert. Die Aktion wird getragen von "Missio hilft" und dem Kolpingwerk Deutschland. "Mein altes Handy für Familien in Not" ist der Leitgedanke, der den Untertitel "Aktion Schutzengel" trägt.

Die in den Geräten enthaltenen Rohstoffe werden zentral wiederaufbereitet und nutzbare Teile weiterverwendet. Vor allem der in den Handys enthaltene Grundstoff "Coltan" kann noch gut genutzt werden. Für jedes Handy erhält Missio einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo. Das Kolpingwerk unterstützt mit seinem Anteil des Erlöses die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen und dort die Linderung der größten Not.

So einfach geht es

Die hiesige Kolpingsfamilie hat sich die entsprechenden Unterlagen besorgt (Sammeltüten und Sammelbox) und diese im Eingangsbereich der Pfarrkirche Unterpreppach (rechts auf dem Tisch neben dem Beichtstuhl) platziert. Die Verantwortlichen würden sich sehr freuen, wenn die neue Aktion guten Anklang findet und bereits in den nächsten Monaten erfolgreich ist.

Übrigens werden unter den Teilnehmern halbjährlich zehn Preise verlost (darunter sogar jeweils ein neues, fair gehandeltes Handy). Daher wird um eine Adress-Angabe gebeten. Nähere Auskünfte zur Sammlung erteilen gerne Martina Schwengler, Telefonnummer 6774, und Bruno Deublein, Ruf 8510. on

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