Kronach

"Alte Bekannte" stellen bei Kunstmesse "Art Karlsruhe" aus

Seit vielen Jahren nutzt Ingo Cesaro im Februar die Möglichkeit, bekannte Künstler bei der Kunstmesse "Art Karlsruhe" zu treffen und sich über die Kontraste zeitgenössischer Kunst zu informieren. Auch...
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Ingo Cesaro (links) verschaffte sich bei der Kunstmesse "Art Karlsruhe" einen Überblick über die zeitgenössische Kunst. Foto: privat
Ingo Cesaro (links) verschaffte sich bei der Kunstmesse "Art Karlsruhe" einen Überblick über die zeitgenössische Kunst. Foto: privat

Seit vielen Jahren nutzt Ingo Cesaro im Februar die Möglichkeit, bekannte Künstler bei der Kunstmesse "Art Karlsruhe" zu treffen und sich über die Kontraste zeitgenössischer Kunst zu informieren. Auch Holzbildhauer, die beim internationalen Kunstprojekt "HolzART" im Landkreis Kronach aktiv waren, stellten Werke bei der "Art Karlsruhe", einer der drei wichtigsten Kunstmessen Deutschlands, aus.

Von Racevicius bis Häfner

Da ist zum Beispiel Edvardas Racevicius, der 2009 und 2011 in Mitwitz sägte und 2009 den ersten "HolzART"-Preis der KMW-Stiftung zugesprochen bekam. Auch Lothar Seruset, der 2009 im Jugend- und Kulturtreff "Struwwelpeter" arbeitete, ist in Karlsruhe vertreten, ebenso Guido Häfner, der erstmals 2001 und dann 2005 in Kronach dabei war und anlässlich der Landesgartenschau "Kronacher Holzköpfe" sägte. Er wird auf dem Platz mit großen Stahlskulpturen stark präsentiert von der Galerie Premium Modern Art aus Heilbronn. 2001 arbeitete er in Weißenbrunn überhaupt erstmals mit Holz und sägte im Paradies "Adam und Eva". Seine Stahlskulptur "Cranach & Co" steht vor dem Parkdeck in Kronach.

Sein Bruder Johannes Häfner, ebenfalls von der Galerie Premium Modern Art vertreten, zeigte in einem großzügigen Messestand Malerei und erste Holzarbeiten. Beide sind Mitglieder des Vereins "Regionale Kunstförderung Kronach".

Druckgrafik schwach vertreten

Ingo Cesaro, der zu zahlreichen Künstlern Kontakt hält, traf bei der "Art Karlsruhe" auch auf den Lichtkünstler Hans Schork aus München, der bei "Kronach leuchtet" seine faszinierenden Lichtkästen präsentiert hatte. Jedoch überwog diesmal realistische Malerei, und hier besonders Menschenbilder. Druckgrafik wurde zwar in einer Sonderausstellung gezeigt, aber Holzschnitt, wie in der Ausschreibung zum Internationalen Lucas-Cranach-Preis gewünscht, war kaum vertreten. Obwohl der Einsendeschluss dafür auf den 29. Februar festgelegt ist, konnte Cesaro noch einige Künstler persönlich dazu einladen. red

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