Bad Staffelstein
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Als Erinnerung ein Stück Absperrband von der Polizei ergattert

Ausgesprochen abwechslungsreich gestaltete sich für fünf Kinder der Einblick in Tätigkeitsfeld und Ausrüstung der Polizeistation. Das Wichtigste sind natürlich die Menschen, die sich dieser wichtigen ...
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Strahlend präsentiert der siebenjährige Niklas das Stück Absperrband als Erinnerung an ein schönes Ferienerlebnis.
Strahlend präsentiert der siebenjährige Niklas das Stück Absperrband als Erinnerung an ein schönes Ferienerlebnis.
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Ausgesprochen abwechslungsreich gestaltete sich für fünf Kinder der Einblick in Tätigkeitsfeld und Ausrüstung der Polizeistation. Das Wichtigste sind natürlich die Menschen, die sich dieser wichtigen Arbeit verschrieben haben.

"Wer kommt zu uns, zur Polizei?" Auf diese Frage der Polizeibeamtin Anke Hagel-Burgstaller hatte der siebenjährige Niklas schnell eine Antwort parat: "Diebe". Hagel-Burgstaller musste lächeln. "Ja, die auch, aber ich habe eigentlich freiwillig gemeint", konkretisierte sie und erklärte, dass die Polizei nicht nur dazu da ist, Verbrechern das Handwerk zu legen, sondern auch der Bevölkerung in Notfällen zu helfen.

Beim Rundgang durch die kleine Polizeistation durfte die Zelle nicht fehlen. Einen "Knast", wie ein achtjähriger Junge mutmaßte, sucht man hier vergeblich. "Die Zelle hier dient lediglich dem Gewahrsam, also kurzem Festhalten. Wenn jemand für längere Zeit ins Gefängnis muss, dann gibt es hierfür eigene Gebäude", erklärte Hagel-Burgstaller. Für einige Sekunden atmeten die Kinder dann "gesiebte Luft".

Faszination übte das Einsatzfahrzeug im hinteren Hof der Polizeistation aus. "Soll ich einmal die Sirene einschalten?" Die Kinder hielten gebührend Abstand - und sich die Ohren zu. "Die muss natürlich so laut sein, damit sie nicht überhört wird", ließ Hagel-Burgstaller wissen. Für Kopfzerbrechen sorgten die hieroglyphenartigen Buchstaben bei der vorderen Anzeige. Die Beamte brachte Licht ins Dunkel: "Vorne ist die Schrift spiegelverkehrt, damit es der vor der Polizei Fahrende im Rückspiegel lesen kann." Als die Beamtin den Kofferraum des Einsatzfahrzeugs öffnete, kam allerhand zum Vorschein, von der ausgesprochen schweren kugelsicheren Kleidung bis zur Straßenmalkreide zum Aufnehmen von Unfällen. Nicht zweimal sagen ließen es sich die Kinder, als Hagel-Burgstaller sie fragte, ob sie als Erinnerung ein Stück Absperrband mit nach Hause nehmen wollen. "Wenn ihr mal zu Hause eure Ruhe haben wollt", witzelte sie.

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