Weisbrunn
Treffen

Alltägliches trifft auf das Heilige

Beim Treffen der Mesnerinnen und Mesner der Dekanate Haßberge, Schweinfurt/Stadt, -Nord und -Süd kamen mehr als 100 kirchliche Mitarbeiter nach Weisbrunn und feierten am Fest "Maria Heimsuchung" in de...
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Beim Treffen der Mesnerinnen und Mesner der Dekanate Haßberge, Schweinfurt/Stadt, -Nord und -Süd kamen mehr als 100 kirchliche Mitarbeiter nach Weisbrunn und feierten am Fest "Maria Heimsuchung" in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer gemeinsam mit Gläubigen der Pfarrei und der Pfarreiengemeinschaft Gottesdienst.
Als Hauptzelebrant war Generalvikar Thomas Keßler aus Würzburg gekommen, der während seiner Zeit als Pfarrer im damaligen Dekanat Ebern der geistliche Begleiter der Mesner war. Weitere Zelebranten und Mitfeiernde waren der Pfarrer Bernhard Öchsner, Pfarrer i. R. Ottmar Pottler, Pfarrer i. R. Siegfried Vogt, Pfarrer Thomas Klemm und Pastoralreferentin Barbara Heinrich. Die Organisation des Mesnertreffens lag in den Händen von Ewald Moser aus Ebelsbach, die Durchführung des anschließenden Treffens in den bewährten Händen des Mesners Ernst Kundmüller, der mit seiner Familie unermüdlich für das Wohl der Teilnehmer sorgte.


Von Maria bis heute

Generalvikar Thomas Keßler erzählte in seiner Predigt von einer Mesnerin, die ihre Alltagskleidung stets der liturgischen Farbe des Tages anpasste. Hier kam in besonderer Weise zum Ausdruck, was das Leben und Wirken des Mesners ausmacht: das Zusammenbringen des "Alltäglichen" mit dem "Heiligen". Er spannte einen Bogen von der Begegnung Mariens und Elisabeths zu den Menschen heute. Er erzählte von der gotischen Kirchentür von Irrsdorf im Salzburger Land. Dort hat der Künstler auf den beiden Türflügeln Maria und Elisabeth mit übergroßen schwangeren Bäuchen abgebildet. Und jedes Mal, wenn die Türflügel bewegt werden, berühren sich fast die Bäuche und es geschieht Begegnung. Geglückte Begegnung geht nicht über den Kopf, so der Generalvikar. Dieses Bild in Irrsdorf steht an der Schwelle zwischen Alltag und kirchlichem Raum. Es lädt ein, alles, was man mit sich herumträgst, woran man schwer schleppst, den Kummer und die Freude mit in die Kirche vor Gott zu bringen.
"Elisabeth spricht bei der Begegnung mit Maria ein Segenswort über sie aus", so Generalvikar Thomas Keßler. "Werden und seien wir selbst füreinander Segen, dann werden wir zum Segen", sagte der Kirchenmann bei der Feier weiter.
Beim Beisammensein der Mesner wurde das in der Kirche angesprochene Zusammenspiel von Alltag und Gottesdienst auch in den Gesprächen spürbar.


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