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Ebern
Förderprogramm

Allianz stärkt Ortsmitten

Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der "Baunach-Allianz" schreibt die Stadt ein Förderprogramm zur Stärkung der Ortsmitten aus. Ziel ist es, Leerstände zu beseitigen und zu Um- oder Neubauten anzu...
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Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der "Baunach-Allianz" schreibt die Stadt ein Förderprogramm zur Stärkung der Ortsmitten aus. Ziel ist es, Leerstände zu beseitigen und zu Um- oder Neubauten anzuregen. Als Fördergebiete für Ebern werden die Sanierungsviertel in der Stadt selbst und die Altorte in den Stadtteilen (Bestand etwa um 1950) definiert.

Im ersten Schritt geht es um eine Bauberatung (bis zu fünf Stunden; Kosten maximal 600 Euro) für Gebäude, die mindestens seit einem Jahr leer stehen. Im aktuellen Haushalt werden dafür 2000 Euro bereitgestellt. Im Folgeschritt sollen Baumaßnahmen mit bis zu zehn Prozent (maximal 10 000 Euro) gefördert werden, vorausgesetzt, die Investitionskosten betragen mindestens 20 000 Euro. Weiter gibt es einen Förderbonus pro Kind und Zuschüsse für die Kosten von Abbruch und Schuttentsorgung.

Mit diesem Programm, das vom Rat einstimmig gutgeheißen wurde, orientiert sich die Baunach-Allianz am Erfolgsmodell der Hofheimer Allianz. Es gehe um pauschale Lösungen für alle Allianzgemeinden, die ohne großen Verwaltungsaufwand zu regeln seien. "Ein Anreiz soll's sein und möglichst einfach", sagte Jürgen Hennemann, als Eberns Bürgermeister zugleich Vorsitzender der "Baunach-Allianz". eki