Bad Kissingen

Allgemeinarztpraxis zieht um

Michael Brendler und sein sechsköpfiges Team freuen sich auf den Umgang mit den neuen Geräten in ihren neuen Praxisräumen in der Kapellenstraße 3.
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Michael Brendler (Bildmitte) wurde beim Umzug in die neuen Praxisräume in der Kapellenstraße 3 von seinem Team mit Marion Wainer, Corina Pusch, Tanja Gettmann, Nadine Kiesel, Verena Müller-Brendler und Stefanie Kuhn überrascht. Foto: Isolde Krapf
Michael Brendler (Bildmitte) wurde beim Umzug in die neuen Praxisräume in der Kapellenstraße 3 von seinem Team mit Marion Wainer, Corina Pusch, Tanja Gettmann, Nadine Kiesel, Verena Müller-Brendler und Stefanie Kuhn überrascht. Foto: Isolde Krapf

Seit Juli 2018 war Michael Brendler schon als Vertreter in der Allgemeinarzt-Praxis des verstorbenen Mediziners Harald Huber in der Oberen Marktstraße in Bad Kissingen tätig. Fünf Monate später übernahm er die Praxis schließlich offiziell.

Damals war für den 48-jährigen Oberfranken, der mit seiner Familie im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen lebt, jedoch schon klar, dass die Praxis in der Innenstadt doch etwas zu klein ist. Der Plan war gereift, in die Kapellenstraße 3 umzuziehen. Vor einem Monat feierte Brendler, zusammen mit seinem Team, die Eröffnung in den hellen, modernen Räumen. Erst in letzter Minute sei man mit den Arbeiten fertig geworden.

Andere Arbeitsabläufe

"Ich selbst habe gestern auch noch gewerkelt und geschraubt", berichtet Michael Brendler. Zur Eröffnung der Praxis hatte er Freunde, Kollegen und politisch Verantwortliche eingeladen.

Die Arbeitsabläufe seien, bedingt durch die Anordnung der Zimmer, in der neuen Räumlichkeiten etwas anders, sagt der Allgemeinarzt. Zudem haben er und sein Team nun moderne Geräte zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Ultraschall-Gerät, eine Chiro-Liege und natürlich ein auf die neuesten Bedürfnisse abgestimmtes Computersystem, mit dessen Tücken allerdings alle in der Praxis noch etwas zu kämpfen haben, sagt Brendler schmunzelnd.

"Ich bin überglücklich, dass wir das alles jetzt geschafft haben." Er freue sich nun auf den Neustart in den modernen Räumen. Dass ihm sein Praxis-Team zur Feier des Tages ein Krönchen gebastelt hatte, das man ihm natürlich auch aufs Haupt setzte, hat eine besondere Bewandtnis. "Wir suchten eine Art Sparschwein für die Kaffeekasse und sahen vor ein paar Wochen in einem Geschäft einen großen grünen Porzellan-Frosch", erzählt eine der Sprechstundenhelferinnen.

Wie man Prinz wird

Per WhatsApp verständigten sich die Mädels in ihrem Praxis-Chat darüber, ob dies ein passendes Sammelbehältnis für die Zukunft sein könnte. "Den nehmen wir", habe eine der Kolleginnen sofort geantwortet und gescherzt: "Vielleicht wird ja aus dem Frosch, wenn wir ihn küssen, dann wie im Märchen ein Prinz." Natürlich hatten sie zunächst nicht daran gedacht, dass auch ihr Chef den Chat liest. Der antwortete denn auch prompt: "Ihr habt doch schon einen Prinzen." Und damit war die Idee geboren: Brendler bekam zur Eröffnung der Praxis in der Kapellenstraße nicht nur eine Krone aufgesetzt, sondern auch einen königlichen Kuchen mit seinem Konterfei überreicht.

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